Deutsche Bank: Frontalangriff auf PayPal!

Die Deutsche Bank hat den Zahlungsdienst Wero für alle Kunden freigegeben und schließt sich damit einer europäischen Alternative zu PayPal für Echtzeitüberweisungen und Online-Zahlungen an.

Auf einen Blick:
  • Echtzeit-Zahlungsdienst für Privat- und Geschäftskunden
  • Gemeinschaftsprojekt europäischer Banken unter EPI-Dach
  • Einfache Bezahlung per QR-Code und Biometrie
  • Ziel ist unabhängige europäische Zahlungslandschaft

Die Deutsche Bank schreitet in die Zukunft: Wie der Geldkonzern bereits im Dezember bekannt gab, hat er den Zahlungsdienst Wero nun für seine Kundschaft freigeschaltet.

Deutsche Bank-Aktie: Europäische PayPal-Alternative Wero

Damit endet der Testlauf, der zuvor bei der Postbank lief. Ab sofort sollen Nutzer beider Banken Geld in Echtzeit senden und empfangen sowie in teilnehmenden Online‑Shops bezahlen können. Die Bank spricht von einem „Schritt in Richtung einer einheitlichen europäischen Zahlungslandschaft“, die grenzüberschreitende Zahlungen vereinfachen soll.

Wero ist ein Gemeinschaftsprojekt europäischer Banken unter dem Dach der European Payments Initiative (EPI). Seit dem Start 2024 haben sich bereits Sparkassen, Volks‑ und Raiffeisenbanken sowie die Smartphone‑Bank N26 angeschlossen. Die Deutsche Bank will den Dienst nicht nur Privatkunden anbieten, sondern auch Händlern und FinTechs, um die Verbreitung zu beschleunigen.

Deutsche Bank-Aktie: Händleranbindung wächst

In der Praxis kommt Wero laut einem Heise-Bericht zunehmend an: Erste Händler wie CTS Eventim akzeptieren demnach die neue Bezahlmethode bereits. Der Bezahlvorgang soll besonders einfach sein. Nach dem Klick auf „Bezahlen“ erscheint ein QR‑Code, der etwa mit der Sparkassen‑App gescannt wird. Die Bestätigung erfolgt per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck – ein Ablauf, der laut Heise sogar komfortabler wirkt als bei PayPal.

Zur Einordnung: Die Deutsche Bank setzt mit Wero klar auf ein europäisches, souveränes Zahlungssystem, das Abhängigkeiten von US‑Anbietern reduzieren soll. Ob sich Wero jedoch gegen etablierte Dienste wie PayPal durchsetzt, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell Händler und Banken den Dienst breit integrieren – und ob die Nutzer dies großflächig mittragen.

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