Die Analysten der Deutschen Bank haben ihre Erwartungen für die US-Geldpolitik im kommenden Jahr klar formuliert: Die Federal Reserve wird die Zinsen 2026 nicht bewegen. Keine Senkung, keine Erhöhung. Einfach gar nichts.
Das klingt auf den ersten Blick unspektakulär. Ist es aber nicht.
Öl, Jobs, Wachstum: Zu viel auf einmal
Die Deutsche Bank nennt demnach gleich mehrere Gründe, warum der Fed die Hände gebunden sind. Erstens treiben die Risiken rund um den Nahost-Krieg die Ölpreise und damit die Inflation. Zweitens zeigt sich der US-Arbeitsmarkt weiter eng, was den Lohndruck hochhält. Drittens wächst die US-Wirtschaft robust genug, dass eine Zinssenkung zur Konjunkturstützung schlicht nicht nötig ist.
Wer also auf baldige Erleichterung für Schuldner oder auf günstigere Refinanzierungsbedingungen gehofft hat, wartet wohl vergeblich.
Zinspause als neues Normal?
Was die Einschätzung der Deutschen Bank interessant macht: Sie steht damit nicht allein, aber sie sagt es klarer als viele andere. Kein vorsichtiges „könnte“, kein „unter Umständen“. Die Botschaft ist eindeutig. 2026 bleibt, wie es ist.
Für Anleger bedeutet das: Das Zinsumfeld bleibt anspruchsvoll, Anleihen verlieren ihren Reiz als Rendite-Joker nicht so schnell, und Wachstumsaktien müssen weiter gegen einen hohen Diskontierungsfaktor ankämpfen. Die Fed, so die Deutsche Bank, hat 2026 schlicht nichts zu tun.
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