Die Deutsche Bank-Aktie verliert im Laufe des Dienstag über fünf Prozent und setzt damit ihren am Freitag begonnenen steilen Abwärtstrend fort. Was steckt hinter dem Kursrutsch des Banktitels?
Fundamentale und technische Belastungsfaktoren
Es ist der israelisch-amerikanische Angriff auf den Iran, der ein Börsenbeben verursacht und vor allem Bankaktien hart getroffen hat. Banken gelten als extrem konjunktursensibel. In Krisenzeiten flüchten Anleger aus Finanzwerten, da Rezessionsängste und Kreditausfallrisiken steigen.
Hinzu kommt, dass der sprunghafte Anstieg der Energiepreise Inflationssorgen schürt. Dies belastet die Anleihemärkte – der Euro-Bund-Future fiel deutlich, was die Bilanzen der Banken, die hohe Bestände an Staatsanleihen halten, indirekt unter Druck setzt.
Zusätzlich könnten dauerhaft hohe Öl- und Gaspreise den Konsum in Europa und den USA in Mitleidenschaft ziehen, was sich wiederum negativ auf das Kreditgeschäft der Deutschen Bank niederschlagen könnte.
Neben diesen fundamentalen Belastungsfaktoren gibt es auch noch charttechnische Gründe für den Kursverfall der Deutsche Bank-Aktie. Am gestrigen Montag unterschritt der Aktienkurs die psychologisch wichtige 200-Tage-Linie, was wahrscheinlich zusätzlich eine Welle an Verkaufsorders auslöste.
Und auch noch IT-Probleme
Zu allem Überfluss hatte die Deutsche Bank offenbar in der Nacht von Montag auf Dienstag mit massiven Störungen beim Online-Banking zu kämpfen. Solche operativen Pannen verstärken den Verkaufsdruck in einer bereits nervösen Marktphase. Vor diesem äußerst nervösen Hintergrund drängt sich die Deutsche Bank-Aktie gegenwärtig nicht zum Kauf auf.
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