Die Deutsche Bank stärkt ihr Geschäft im Fitnessbereich. Demnach erweitert die Private Bank des Konzerns ihre Aktivitäten rund um Sportfinanzierungen und hat dafür zwei neue Spezialisten verpflichtet.
Sowmya Kotha in London und Joshua Frank in New York sollen das Kreditgeschäft in den USA und Europa ausbauen und berichten an Adam Russ, den Leiter für Vermögensverwaltung und Geschäftskredite. Die Bank reagiert damit auf eine deutlich steigende Nachfrage.
Deutsche Bank-Aktie: Konzern sieht wachsendes Interesse an Sport-Assets
Interne Daten der Deutschen Bank zeigen laut Pressemeldung, dass wohlhabende US‑Kunden deutlich häufiger in sportbezogene Vermögenswerte investieren als europäische Anleger.
Während in den USA Beteiligungen an Teams oder Ligen zunehmend als renditestarke Anlage betrachtet werden, orientieren sich europäische Investoren stärker an regionalen Vereinen und emotionalen Bindungen. Dadurch entstehen zwei sehr unterschiedliche Marktlogiken, auf die der Konzern sein Angebot nun gezielter ausrichten will.
Die Deutsche Bank finanziert seit mehr als zehn Jahren Beteiligungen an Sportteams – zunächst in der englischen Premier League, inzwischen auch in allen vier großen US‑Ligen. Die Bewertungen von Franchises in Nordamerika sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, während Fußball in Europa die dominierende Anlagekategorie bleibt.
Branchenexperten erwarten, dass sich der Wert der globalen Sportindustrie bis 2030 nahezu verdoppeln könnte, getrieben durch Digitalisierung, Globalisierung und neue Formen der Fanbindung.
Mit der personellen Verstärkung will die Bank ihre Position als führender europäischer Anbieter in diesem Segment festigen. Im September plant sie zudem ihre erste Sportkonferenz in London, um das Geschäft weiter zu vernetzen und auszubauen.
Deutsche Bank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Bank-Analyse vom 17. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Deutsche Bank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Bank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
