Die Deutsche-Bank-Aktie fiel am Freitag im Sog eines marktbreiten Ausverkaufs um 3,5%. Reuters führte die Verluste an den europäischen Aktienmärkten auf Sorgen um KI-Aktien nach der US-Wahl zurück. Der Bericht beschreibt damit ein belastendes Marktumfeld und kein unternehmensspezifisches Ereignis bei der Deutschen Bank.
Auch der DAX gab am Freitag nach, während europäische Aktien auf breiter Front verkauft wurden. Die Deutsche Bank gehörte laut Reuters zu den Verlierern dieses Handelstages.
KI-Akademie für die Private Bank
Eine eigene Unternehmensmeldung zur künstlichen Intelligenz hatte die Deutsche Bank am Donnerstag veröffentlicht: Sie meldete den Start einer KI-Akademie für mehr als 20.000 Beschäftigte ihrer Private Bank. Nach Angaben der Bank wird der Zugang schrittweise ausgebaut.
Für Deutschland ist der Start im ersten Halbjahr 2027 geplant. Dieser Termin bezeichnet damit den vorgesehenen deutschen Auftakt des Angebots, dessen Start die Bank für die Private Bank bereits gemeldet hat.
Höherer Umsatzausblick als Geschäftskontext
Vor rund zwei Wochen meldete die Deutsche Bank für das dritte Quartal 2026 einen Rekord-Nachsteuergewinn von 1,9 Mrd. €. Im Analystencall hob sie außerdem ihren Umsatzausblick für das Gesamtjahr 2026 auf über 33 Mrd. € an.
Die höhere Umsatzmarke ist eine Prognose für das Gesamtjahr, während der Nachsteuergewinn das bereits abgeschlossene Quartal betrifft. Mit der Anhebung des Ausblicks ging die Bank somit über die Veröffentlichung ihrer Quartalszahlen hinaus und erhöhte ihre eigene Erwartung für den Jahresumsatz.
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