Deutsche Bank Aktie: UBS-Mann sieht Weg zu 13 % Kapitalrendite

Symbolbild, KI-generiert

UBS und RBC erhöhten ihre Kursziele; zugleich sank die EZB-Kapitalvorgabe für 2027 um 25 Basispunkte.

Auf einen Blick:
  • UBS hebt Kursziel auf 38 Euro
  • RBC setzt Zielmarke auf 40 Euro
  • EZB senkt Kapitalvorgabe für 2027
  • Quartalsgewinn erreicht 1,9 Milliarden Euro

Im Sog des weltweiten Tech-Ausverkaufs und schwacher US-Börsen geriet die Deutsche Bank gestern unter Druck. Medienberichten zufolge belasteten zudem Konjunktursorgen und Risiken an den Anleihemärkten die europäischen Bankaktien. Die Deutsche-Bank-Aktie verlor gestern 2,6%; der Rückgang fiel damit in ein schwaches Branchen- und Marktumfeld.

Analysten heben ihre Kursziele an

UBS erhöhte gestern das Kursziel für die Deutsche Bank von 37 auf 38 Euro und bestätigte die Kaufempfehlung. Analyst Mate Nemes schrieb, der Weg zu einer Kapitalrendite von 13 Prozent bis 2028 werde klarer.

Bereits am Donnerstag hatte RBC das Kursziel nach den Quartalszahlen von 36 auf 40 Euro angehoben. Das Analysehaus bestätigte dabei seine Einschätzung, dass sich die Aktie überdurchschnittlich entwickeln dürfte. Beide Häuser verbanden ihre höheren Kursziele somit mit unveränderten positiven Anlageurteilen.

Weitere Analystenhäuser bestätigten am Mittwoch ihre positiven Empfehlungen. Ihre Kursziele beziehungsweise fairen Werte lagen zwischen 36 und 41 Euro.

Geringere Kapitalanforderung für das kommende Jahr

Die Deutsche Bank teilte am Dienstag mit, dass die EZB ihre Säule-2-Kapitalanforderung ab dem 1. Januar 2027 auf 2,60 Prozent festgesetzt hat. Das sind 25 Basispunkte weniger als die Anforderung für 2026. Die zusätzliche Anforderung an die Verschuldungsquote bleibt bei zehn Basispunkten.

Bei den am Mittwoch veröffentlichten Quartalszahlen meldete die Bank für das dritte Quartal 2026 einen Nachsteuergewinn von 1,9 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn erreichte 2,6 Milliarden Euro; nach Unternehmensangaben war es das dritte Quartal in Folge mit Rekordgewinn.

Reuters berichtete zugleich, dass das Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren und Währungen einen Rückgang von drei Prozent verzeichnete.

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