Deutsche Bank Aktie: Der Tech-Ausverkauf hat auch sie erwischt

Symbolbild, KI-generiert

Technologieverkäufe belasteten die Aktie; Goldman Sachs hob das Kursziel an, während AlphaValue/Baader Europe es senkte.

Auf einen Blick:
  • Aktie verlor gestern 3,5 Prozent
  • Goldman Sachs erhöhte das Kursziel
  • AlphaValue/Baader Europe senkte das Kursziel
  • Indische Behörde genehmigte Geschäftsübernahme

Die Deutsche-Bank-Aktie verlor gestern im Sog des weltweiten Ausverkaufs bei Technologieaktien 3,5%. Nach Angaben von dpa-AFX belasteten die Verkäufe bei KI- und Halbleiterwerten auch den deutschen Aktienmarkt. Zusätzlich drückten Sorgen über eine mögliche US-Regulierung von KI auf die Stimmung.

Goldman Sachs hebt Kursziel an

Noch am Mittwoch hatte Goldman Sachs das Kursziel für die Deutsche Bank von 44,25 auf 47,75 Euro angehoben. Die Einstufung beließ das Analysehaus auf „Buy“. Analyst Chris Hallam verwies auf übertroffene Erwartungen bei Erträgen und Kosten im Quartalsbericht.

Die Deutsche Bank hatte vor rund zwei Wochen für das dritte Quartal 2026 einen Nachsteuergewinn von 1,9 Mrd. EUR gemeldet. Zudem bestätigte sie ihre Umsatzerwartung für 2026 von mehr als 33 Mrd. EUR.

Eine andere Richtung schlug AlphaValue/Baader Europe am Montag ein: Das Haus senkte sein Kursziel von 36,10 EUR auf 35,70 EUR. Die Einstufung „Add“ blieb unverändert.

Genehmigung für Verkauf in Indien

Am Dienstag genehmigte die indische Wettbewerbskommission Medienberichten zufolge die Übernahme des indischen Privatkunden- und Vermögensverwaltungsgeschäfts der Deutschen Bank durch Kotak Mahindra Bank. Kotak bezifferte den Kaufpreis auf rund 30 Mio. US-Dollar.

Bereits am 30. Oktober hatten Deutsche Bank und Europäische Investitionsbank eine Partnerschaft zur Finanzierung von Investitionen in europäische Raumfahrtunternehmen vereinbart. Sie umfasst 560 Mio. EUR. Nach Angaben der EIB soll etwa die Hälfte der Investitionen in Deutschland erfolgen.

Am 27. Oktober setzte die EZB die Eigenmittelanforderung der Säule 2 ab 1. Januar 2027 auf 2,60 % fest. Sie liegt damit 25 Basispunkte niedriger als 2026.

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