Die Deutsche Bank meldet eine neue Kooperation. So arbeitet das Frankfurter Geldhaus mit der Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft des Vereinigten Königreichs (British International Investment, BII) zusammen, um den Zugang zu Handelsfinanzierungen in afrikanischen Frontier‑Märkten deutlich zu verbessern.
Deutsche Bank-Aktie: Handelsfinanzierungen für afrikanische Länder
Kern des Vorhabens ist ein 150‑Millionen‑Dollar‑Risk‑Sharing‑Programm, das gezielt Kapital in jene Länder lenken soll, die bislang am stärksten unter fehlender Liquidität leiden. Laut African Export‑Import Bank beträgt die Finanzierungslücke in Afrika jährlich rund 100 Milliarden Dollar – besonders kleinere, risikoreichere Volkswirtschaften bleiben häufig außen vor.
Die Kooperation basiert auf einem Master Risk Participation Agreement (MRPA) und stellt kurzfristige, wiederauffüllbare Finanzierungskapazitäten für lokale Banken bereit. Über das Netzwerk der Deutschen Bank, das Beziehungen zu Finanzinstituten in 42 Ländern umfasst, sollen Unternehmen in Märkten wie Sambia, Äthiopien oder Ruanda künftig leichter Maschinen, Rohstoffe und andere essenzielle Güter importieren können.
Beide Partner betonen den entwicklungspolitischen Charakter der Initiative: Sie soll Handelsströme stabilisieren, Finanzinklusion fördern und wirtschaftliche Chancen in besonders verletzlichen Volkswirtschaften freisetzen.
Deutsche Bank-Aktie: Mehr Handelsreichweite
Für die Deutsche Bank stärkt das Programm zugleich die eigene Fähigkeit, nachhaltige grenzüberschreitende Transaktionen zu begleiten. BII sieht darin ein Modell, wie Entwicklungsbanken und kommerzielle Institute gemeinsam strukturelle Marktengpässe überwinden können.
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