Für die Deutsche Bank-Aktie ging es am Montagvormittag ebenfalls nach unten. Wegen des Ölpreisschocks verlor der Titel 3,14 % auf 26,1 Euro. Auf 7-Tages-Sicht summiert sich das Minus somit auf 10,2 % (Stand: 09.03.2026, 10:00 Uhr).
Deutsche Bank-Aktie: Neuer großer Panda-Bonds emittiert
Derweil hat das Geldhaus die erfolgreiche Platzierung eines Rekord‑Panda‑Bonds über 5,5 Mrd. Renminbi bekannt gegeben, der zugleich die größte einzelne Emission eines ausländischen Bankinstituts im chinesischen Interbankenmarkt darstellt.
Laut der Mitteilung war die Nachfrage außergewöhnlich hoch: Insgesamt gingen Orders über 8,66 Mrd. RMB ein, die drei‑ und fünfjährigen Tranchen waren jeweils deutlich überzeichnet. Die Kupons liegen bei 1,95 % bzw. 2,13 %, was die stabilen Finanzierungsbedingungen im Onshore‑RMB‑Markt widerspiegelt.
Für die Deutsche Bank ist die Transaktion ein strategischer Schritt, um ihre Refinanzierungsbasis weiter zu diversifizieren und den Zugang zu chinesischer Liquidität auszubauen. Die Bank betont, dass der Onshore‑RMB‑Markt in einem global volatilen Umfeld besonders stabile Konditionen bietet.
Deutsche Bank betont starke Nachfrage nach Anleihe
Gleichzeitig stärkt die Emission die Rolle der Bank als Brücke zwischen China und internationalen Kapitalmärkten. Die Deutsche-Bank-Managerinnen Fiona Ip und Rose Zhu heben hervor, dass die starke Nachfrage sowohl Vertrauen in die Kreditqualität der Bank als auch das wachsende Interesse globaler Investoren an RMB‑Anlagen zeige. Die Deutsche Bank war 2023 das erste hiesige Geldhaus, das Panda‑Bonds emittiert hatte.
Zur Einordnung: Sogenannte Panda-Bonds sind Anleihen, die von ausländischen Unternehmen oder Banken direkt im chinesischen Onshore‑Markt in Renminbi ausgegeben werden.
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