Deutsche Bank-Aktie: Rekordjahr!

Die Deutsche Bank übertrifft Erwartungen mit einem historischen Vorsteuergewinn von 9,7 Milliarden Euro und kündigt eine deutliche Erhöhung der Dividende sowie Aktienrückkäufe an.

Auf einen Blick:
  • Vorsteuergewinn steigt um 84 Prozent
  • Dividende wird auf einen Euro erhöht
  • Aktienrückkäufe von bis zu einer Milliarde Euro
  • Razzien wegen Geldwäschevorwürfen getrüben Erfolg

Die Aktionäre hatten sich bereits fest darauf eingestellt, dass die Deutsche Bank im Jahr 2025 enorm gute Zahlen schreiben würde. Tatsächlich ist es dem Geldhaus nun sogar gelungen, diese Erwartungen noch zu übertreffen. Abgeliefert wurden in dieser Woche Ergebnisse, mit denen neue Rekorde geschrieben werden konnten.

Besonders beeindruckend fiel der Vorsteuergewinn mit 9,7 Milliarden Euro aus. Noch nie zuvor hat die Deutsche Bank mehr Geld verdient. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte man sich an dieser Stelle um schwindelerregende 84 Prozent. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn verdoppelte sich sogar in etwa auf nun 6,1 Milliarden Euro.

Die Deutsche Bank belohnt Anleger

Zum sechsten Mal in Folge liefert die Deutsche Bank einen Jahresgewinn ab, womit die Krisenzeiten aus der Vergangenheit immer mehr in Vergessenheit geraten. Profitieren kann das Unternehmen von einem ausgesprochen freundlichen Marktumfeld. Der jahrelange Konzernumbau macht sich dank deutlich geringerer Kosten aber ebenfalls bemerkbar.

Nettogewinn pro Quartal für Deutsche Bank

Quartal
Mio. €
30.09.25
1.773
30.06.25
1.687
31.03.25
1.968
31.12.24
303
30.09.24
1.633
30.06.24
8,00
31.03.24
1.422
Entwicklung des Nettogewinns bei Deutsche Bank

Die Aktionäre sollen an den guten Entwicklungen beteiligt werden. Die Dividende soll laut der Deutschen Bank von 0,68 Euro aus dem Vorjahr auf einen Euro steigen. Zudem wurden Aktienrückkäufe mit einem Volumen von bis zu einer Milliarde Euro in Aussicht gestellt. Fundamental könnte es also momentan kaum besser laufen.

Im Visier

Etwas getrübt wurden die Erfolge durch Razzien nur einen Tag vor der Zahlenvorlage. Sowohl in Frankfurt als auch in Berlin durchsuchten Behörden Geschäftsräume der Deutschen Bank aufgrund des Vorwurfs der Geldwäsche bei früheren Geschäftsbeziehungen zu Partnern aus dem Ausland. Die Deutsche Bank ließ wissen, vollumfänglich mit den Behörden zusammenarbeiten zu wollen, um Altlasten aufzuarbeiten. CEO Christian Sewing blickt ansonsten aber bevorzugt nach vorn.

Deutsche Bank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Bank-Analyse vom 01. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Deutsche Bank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Bank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 01. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Deutsche Bank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)