Deutsche Bank-Aktie: Reif für die Erholung?

Die Deutsche Bank-Aktie erholt sich leicht nach deutlichen Verlusten. Analysten von JPMorgan bewerten die jüngsten Abverkäufe als überzogen und sehen Potenzial für eine Gegenbewegung.

Auf einen Blick:
  • Aktie verlor zu Wochenbeginn über neun Prozent
  • JPMorgan-Analysten halten Verkäufe für übertrieben
  • Geringe Gewinnauswirkungen durch Irankonflikt erwartet
  • Marktentwicklung bleibt entscheidender Faktor

Der Irankrieg hat tiefe Spuren an den Märkten hinterlassen und machte auch vor dem europäischen Bankensektor nicht Halt. Dort gab es sogar besonders hohe Verluste zu sehen. Die Deutsche Bank konnte sich dieser Entwicklung nicht entziehen und musste dabei zusehen, wie der Aktienkurs zu Wochenbeginn zeitweise um mehr als neun Prozent einbrach.

Damit beschleunigte sich eine Korrekturbewegung, die sich schon seit Jahresbeginn beobachten lässt. Am heutigen Mittwoch scheinen die Bullen wieder zurückzukehren. Bei der Deutschen Bank reichte es bis zum Mittag zwar nur für eine kleine Erholung. Nach Ansicht von Analysten dürfte da aber noch mehr drin sein.

JPMorgan bleibt entspannt

Rückendeckung bekommt das Frankfurter Geldhaus von den Analysten der US-Bank JPMorgan. Dort werden die Abverkäufe bei europäischen Bank klar als übertrieben bezeichnet. Der Irankonflikt habe nur geringe Auswirkungen auf die Gewinne von Investmentbanken. Deren Erträge könnten durch die erhöhte Volatilität an den Märkten vielleicht sogar zulegen.

Im Blick hat JPMorgan auch die Deutsche Bank. Zwar ist der Kommentar nicht verbunden mit neuerlichen Kaufempfehlungen oder steigenden Kurszielen. Mut macht das Ganze aber dennoch ein wenig, zumal die Aktie der Deutschen Bank schon vor den jüngsten Verwerfungen an den Märkten als eher überschaubar bewertet galt.

Deutsche Bank Aktie Chart

Alles kann, nichts muss

Potenzial für eine Gegenbewegung scheint nach Ansicht der Analysten vorhanden zu sein. Die Kurse werden aber freilich nicht von Analystenmeinungen gemacht. Sehr viel mehr Einfluss wird nun nehmen, wie die Dinge sich im Nahen Osten weiterentwickeln und welche Reaktion dies an der Börse noch hervorrufen wird. Bei einer insgesamt negativen Marktentwicklung stünden die Chancen der Deutschen Bank auf neue Kursrekorde eher schlecht.

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