Deutsche Bank-Aktie: Ölpreisschock = Inflationsschock? Die Gründe!

Steigende Energiepreise schüren Inflationsängste. Bleiben Zinssenkungen aus, geraten Bankaktien unter Druck – trotz moderater Bewertung wie die Deutsche-Bank-Aktie.

Auf einen Blick:
  • Ölpreisanstieg schürt neue Inflationssorgen weltweit
  • Inflation verzögert mögliche Zinssenkungen der Notenbanken
  • Höhere Zinsen belasten Wirtschaft und Kreditnachfrage
  • Bankaktien reagieren sensibel auf Zinsunsicherheit
  • Unterstützung im Bereich 26 bis 27 Euro

Die Aktie der Deutschen Bank gerät angesichts neuer Inflationssorgen erneut unter Druck. Nach einem kurzen Erholungsversuch fiel der Kurs zuletzt wieder auf rund 27,14 Euro zurück. Auslöser sind vor allem geopolitische Spannungen im Nahen Osten, die zu steigenden Öl- und Gaspreisen führen. Auch höhere Preise für Dünger treiben die Inflationserwartungen nach oben.

Für Bankaktien entsteht dadurch eine schwierige Gemengelage.

Bleiben Zinssenkungen der Notenbanken aus oder werden sogar weitere Zinsschritte diskutiert, steigen die Risiken für Wirtschaftswachstum und Kreditnachfrage.

Deutsche Bank Aktie Chart

Höhere Finanzierungskosten können Unternehmen und private Haushalte belasten, wodurch Kreditausfälle zunehmen könnten. Gleichzeitig reagieren Aktienmärkte sensibel auf steigende Zinsen, was auch die Bewertungen von Bankaktien unter Druck setzt.

Trotz dieser Risiken gilt die Bewertung der Deutschen Bank weiterhin als moderat. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt im Branchenvergleich auf vergleichsweise niedrigem Niveau.

Dennoch zeigt der Kursverlauf der vergangenen Tage, dass Anleger derzeit vorsichtiger agieren. Entscheidend bleibt daher, ob sich die Aktie oberhalb der Zone um 26 bis 27 Euro stabilisieren kann. Ein nachhaltiger Anstieg darüber könnte das Vertrauen der Anleger wieder stärken.

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