Deutsche Bank-Aktie: Neue Herausforderungen im Anmarsch?

Die Deutsche Bank meldet einen Rekordgewinn und übertrifft Erwartungen, sieht sich jedoch gleichzeitig mit Ermittlungen zu möglichen Geldwäsche-Versäumnissen konfrontiert.

Auf einen Blick:
  • Nettogewinn 2025 mehr als verdoppelt
  • Ermittlungen zu Geldwäsche-Verdachtsmeldungen
  • Aktie kämpft mit wichtiger Widerstandszone
  • Erstmals Renditeziel von 10,3 Prozent erreicht

Mit der Veröffentlichung der Jahreszahlen am 29. Januar setzte die Deutsche Bank operativ ein deutliches Ausrufezeichen. Der Nettogewinn für 2025 sprang auf 6,12 Milliarden Euro und lag damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Vor Steuern verdiente der Konzern sogar 9,7 Milliarden Euro, ein neuer Rekord und klar über den Erwartungen des Marktes. Es ist das sechste profitable Jahr in Folge, ein Signal, das den jahrelangen Turnaround weiter untermauert.

Die Erträge stiegen auf rund 32 Milliarden Euro, die Cost-Income-Ratio verbesserte sich auf 64 Prozent, und mit einer Eigenkapitalrendite nach Steuern von 10,3 Prozent erreichte die Bank erstmals ihr zentrales Renditeziel. Doch kaum waren diese Zahlen verarbeitet, holte die Vergangenheit das Institut ein. Am 28. Januar durchsuchten Ermittler des Bundeskriminalamt Büros der Bank in Frankfurt und Berlin. Der Vorwurf, mögliche Versäumnisse bei Geldwäsche-Verdachtsmeldungen aus den Jahren 2013 bis 2018. Vorstandschef Christian Sewing bemühte sich um Gelassenheit und erklärte, die Ermittlungen änderten nichts am eingeschlagenen Kurs.

Deutsche Bank Aktie Chart

Widerstandszone als mögliche Abweisung

Die Deutsche Bank-Aktie befindet sich aktuell in einer Widerstandszone, die sich aus den vorherigen Hochs zwischen 33,25 und 34,24 Euro ergibt. Ein Bruch über diese Hochs würde die vorherige Stärke weiter fortsetzen und die bestehende Trendstruktur bestätigen.

Kommt es hingegen zu einer Abweisung an dieser Zone, rückt zunächst die 100-Tage-Linie in den Fokus, ebenso wie die vorherigen Tiefs bei rund 31,40 Euro. An dieser Schwelle sollten erneut Verkäufer auftreten. Andernfalls könnte sich das Bild stärker in Richtung einer Korrektur drehen, wodurch auch die untere Unterstützungszone mit Tiefs zwischen 28,20 und 29,80 Euro angelaufen werden könnte. Sollte der Markt auch unter diese Zone fallen, wäre das als klar bearisches Signal zu werten.

Ihr Konrad

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