Deutsche Bank-Aktie: Länger arbeiten gegen Rechts?

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing plädiert für eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit und mehr Arbeitseinsatz der Gesellschaft, um politischen Extremismus zu bekämpfen und Investoren zu beruhigen.

Auf einen Blick:
  • Sewing fordert Diskussion über längere Arbeitszeit
  • Warnt vor wirtschaftlichen Risiken durch AfD-Erfolge
  • Deutsche Bank-Aktie verliert seit Jahresbeginn
  • Bank meldete zuletzt fundamentale Rekordzahlen

Deutsche Bank-Chef Christian Sewing äußerte sich in der jüngeren Vergangenheit des Öfteren zur politischen Lage in Deutschland. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ tat er einmal mehr seine Ansichten kund und nahm dabei unter anderem Büroangestellte in die Pflicht. Geht es nach Sewing, sollte darüber gesprochen werden, die Lebensarbeitszeit zu erhöhen.

Auch die Gesellschaft insgesamt müsse mehr arbeiten. Dabei kommt Sewing auch auch das Thema Krankheitstage zu sprechen. Es könne nicht sein, dass es davon in Deutschland im Schnitt zwei- bis dreimal so viele geben wie in der Schweiz. Welche Maßnahmen genau sich hier eignen würden, darauf ging Sewing nicht weiter ein.

Die Deutsche Bank mahnt zur Eile

In jedem Fall hält Sewing es aber für notwendig, Änderungen möglichst zügig über die Bühne zu bringen, gerade mit Blick auf anstehende Wahlen. Wenn die Menschen sehen würden, dass Probleme gelöst würde und am Ende mehr im Portemonnaie bleibt, ließe sich der Schwenk zum Nationalismus noch verhindern.

Um dies zu erreichen, müsse Deutschland sich umstellen und in den nächsten drei bis fünf Jahren auch Schmerzen in Kauf nehmen. Sollte hingegen bei den Landtagswahlen in diesem Jahr zum ersten Mal ein AfD-Ministerpräsident hervorgehen, so befürchtet der Deutsche Bank-Chef negative Signale an internationale Investoren sowie eine mögliche Blockade im Bundesrat.

Darf da mehr verlangt werden?

Deutsche Bank Aktie Chart

Während die Zahl der arbeitslosen Akademiker neue Höchststände erreicht, wird letztlich weiter darüber diskutiert, die Leute noch mehr und noch länger arbeiten zu lassen. Ob das der richtige Ansatz sein mag, sei dahingestellt. Anleger könnten derweil aber vielleicht von der Deutschen Bank ein wenig mehr Engagement einfordern. Schließlich ging dort der Aktienkurs seit Jahresbeginn um fast zehn Prozent in die Tiefe. Allerdings spielen dabei vor allem Zollunsicherheiten und Gewinnmitnahmen eine Rolle. Auf fundamentaler Ebene lieferte die Deutsche Bank zuletzt Rekordzahlen.

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