Deutsche Bank-Aktie: Ein kurzes Vergnügen!

Die Deutsche Bank verkündet den überraschenden Abgang eines erst kürzlich ernannten Spitzenmanagers. Gleichzeitig belasten geopolitische Risiken aus dem Irankonflikt die Aktie des Geldhauses.

Auf einen Blick:
  • Überraschender Abgang eines erst kürzlich ernannten Managers
  • Aktienkurs leidet unter geopolitischen Spannungen
  • Kriegsfolgen könnten Kreditnachfrage dämpfen
  • Neuer Finanzchef übernimmt die Spitzenposition

Erst im Januar ernannte die Deutsche Bank Ole Matthiessen zum Co-Chef der Firmenkundensparte und da galt der Manager noch als ein aufsteigender Stern im Konzern. Am Freitag meldete die Deutsche Bank nun aber, dass sich Matthiessen mit sofortiger Wirkung schon wieder verabschiedet. Ein Grund dafür wurde nicht genannt.

Als Nachfolger wurde Gerald Podobnik auserkoren, der zuvor als Finanzchef der Unternehmens- und Investmentbank in Erscheinung trat. Der Wechsel finde mit sofortiger Wirkung statt, wie das Frankfurter Geldhaus wissen ließ. An de Börsen kam die Meldung sehr überraschend, nahm jedoch keinen allzu großen Einfluss auf den Aktienkurs.

Zukunftssorgen um die Deutsche Bank

Letzterer wurde vor allem aufgrund des Irankriegs in dieser Woche heftig in die Tiefe gezogen. 26,92 Euro standen zu Handelsschluss am Freitag auf dem Ticker, womit die Verluste auf 5-Tages-Sicht sich auf etwas mehr als sieben Prozent belaufen. Zwar ist die Deutsche Bank vom Konflikt nicht direkt betroffen, ebenso wie der europäische Bankensektor insgesamt.

Deutsche Bank Aktie Chart

Befürchtet wird an den Börsen jedoch, dass die Konsequenzen des Konflikts noch einige unangenehme Folgen haben dürften. Rasante Anstiege bei Energiepreisen könnten die Inflation erneut ankurbeln, damit das zarte Wachstum in Europa wieder abbremsen und letztlich auch die Nachfrage nach Krediten einbrechen lassen.

Auf dem Rückzug

Dabei handelt es sich bisher zwar lediglich um Spekulationen und tatsächlich festzustellen sind bei der Deutschen Bank noch keine negativen Effekte. Doch je länger der Krieg im Nahen Osten andauert, desto höher wird auch das Risiko. Die Anleger ziehen sich da vornehm zurück und geben Investments den Vorzug, welche allgemein als weniger anfällig gegenüber dem Krieg gelten oder davon vielleicht sogar profitieren könnten.

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