Deutsche Bank-Aktie: Kommt es noch dicker?

Die Aktie der Deutschen Bank verliert an Schwung, da der Konflikt im Iran Stagflationsängste schürt und das Neukundengeschäft gefährdet. Analysten sehen weiteren Abwärtsdruck.

Auf einen Blick:
  • Charttechnische Unterstützungsniveaus wurden unterschritten
  • Iran-Konflikt weckt Befürchtungen vor Stagflation
  • Neukundengeschäft und Rückstellungen unter Druck
  • US-Bodenoffensive könnte Lage weiter verschärfen

Nach einem starken Start ins neue Jahr musste die Aktie der Deutschen Bank Ende Februar erst dezente Gewinnmitnahmen verdauen, ehe der Aufwärtstrend im März schließlich vollständig abgewürgt wurde. Gerade noch 24,92 Euro standen zu Handelsschluss am Freitag auf dem Ticker. Das sind zwar stolze 14 Prozent mehr als vor einem Jahr. Aus charttechnischer Sicht wurden aber bereits mehrere Supportlinien unterschritten.

Der Auslöser dafür war natürlich der Krieg im Iran, der das Gespenst der Stagflation zurückbrachte. Rasant steigende Energiepreise treiben die Inflation an. Je länger der Konflikt anhält, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für ein entsprechendes Szenario. Bei den Banken fürchtet man vor allem um das Neukundengeschäft, während gleichzeitig Rückstellungen eventuell nach oben angepasst werden müssten.

Deutsche Bank: Das sieht nicht gut aus

Mit anderen Worten: Die Deutsche Bank und ihre Anleger hätten ein großes Interesse daran, dass der Krieg im Nahen Osten möglichst bald endet. Danach sieht es aber dummerweise nicht aus. Stattdessen berichtete die „Washington Post“ am Wochenende, dass die USA wohl eine „wochenlange“ Bodenoffensive vorbereiten könnten.

Deutsche Bank Aktie Chart

Spruchreif scheint in dieser Hinsicht zwar noch nichts zu sein und der Marschbefehl wurde bislang nicht erteilt. Auf der anderen Seite fehlen aber auch sämtliche Anzeichen einer möglichen Deeskalation und das Regime im Iran scheint trotz schwerer Schläge noch erstaunlich gut dazustehen.

Anschnallen, bitte

Wie die Situation in Nahost sich weiter entwickeln mag, das lässt sich weiterhin nicht einschätzen. Klar ist aber, dass die Aktien von Banken unter Druck bleiben, solange sich keine Besserung abzeichnet und die Märkte einen neuerlichen Einbruch der Konjunktur befürchten. Diesem Sentiment kann die Deutsche Bank sich nicht entziehen, weshalb die Seitenlinie mittlerweile sehr einladend wirkt.

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