Die Börsen atmeten am Dienstag zwar ein wenig auf und auch die Deutsche Bank konnte sich über eine Erholung freuen, nachdem die Kurse zuvor im hohen Tempo in Richtung Süden rutschten. Es reichte allerdings noch nicht aus, um schon eine echte Wende einzuläuten. Heute Morgen ging es für das Papier wieder um 0,6 Prozent auf 27,30 Euro abwärts.
Im Chart bleiben damit auf kurze Sicht tiefrote Vorzeichen. Im 5-Tages-Vergleich sind Abschläge von über vier Prozent zu verkraften und auf Monatssicht trieb es den Kurs der Deutschen Bank sogar um fast 13 Prozent abwärts. Zudem notiert die Aktie weiterhin unterhalb wichtiger charttechnischer Indikatoren wie der 200-Tage-Linie.
Die Deutsche Bank im Würgegriff des Irankriegs
Der größte Belastungsfaktor bleibt nach wie vor der Krieg im Nahen Osten und dessen noch unbekannte Auswirkungen auf die globale Wirtschaft. Im gestrigen Handel verarbeiteten die Anleger noch, ass US-Präsident Donald Trump ein baldiges Ende des Konflikts versprach.
Deutsche Bank Aktie Chart
Einen Termin wollte er aber nicht nennen und sein Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich selbst auch „Kriegsminister“ nennt, ließ am selben Tag mitteilen, dass man gerade erst begonnen habe. Viel schlauer sind Anleger daher letztlich nicht geworden. Dazu passt dann auch dass die Kurse von Deutscher Bank und anderen europäischen Aktien sich lediglich auf niedrigem Niveau etwas erholen konnten.
Die Unsicherheit bleibt
Zwar bleibt die Möglichkeit bestehen, dass der Konflikt zu einem schnellen Ende findet und die Märkte mit dem Schrecken davonkommen. Darauf können die Anleger sich aber nicht verlassen. Die Unsicherheit bleibt bestehen, was bei der Aktie der Deutschen Bank für eine sehr hohe Volatilität sorgen dürfte. Da ist es keine Schande, zunächst die Seitenlinie zu hüten.
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