Deutsche Bank-Aktie: Jetzt wird es richtig spannend!

Die Deutsche Bank hat ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm gestartet und setzt parallel auf Blockchain-Technologie, während die Aktie technisch an einem kritischen Punkt steht.

Auf einen Blick:
  • Start eines milliardenschweren Aktienrückkaufprogramms
  • Blockchain-Integration für Zahlungsverkehr und Custody
  • Aktienkurs testet wichtige Unterstützungszone
  • Starke Kapitalbasis nach Rekordgewinn 2025

Der Start des 1-Mrd.-€-Aktienrückkaufs am 26. Februar ist mehr als nur eine formale Maßnahme. Das Programm läuft bis Ende August 2026 und ermöglicht den Rückkauf von bis zu 100 Mio. Aktien. Nach einem Nettogewinn von 7,1 Mrd. € im Jahr 2025 und einer RoTE von 10,3 % sendet das Management eine klare Botschaft. Die Kapitalbasis ist stark genug, um Aktionäre offensiv am Erfolg zu beteiligen.

Parallel treibt die Bank ihre Blockchain- und Payment-Strategie weiter voran. Die Integration von Ripple-Technologie für Cross-Border-Payments, FX-Abwicklung und perspektivisch auch Digital Custody ist kein PR-Thema, sondern zielt klar auf Effizienz. Schnellere Settlement-Zeiten (T+1/2 statt T+2–5), geringere Abwicklungsrisiken und neue Custody-Angebote im Kryptobereich, unter anderem mit Partnern wie Bitpanda und Taurus,  sollen die Wettbewerbsposition im Transaktionsbanking stärken. Auch die Beteiligung an Initiativen wie „Dama 2“ im Ethereum-L2-Umfeld zeigt, Tokenisierung steht strategisch weit oben auf der Agenda.

Deutsche Bank Aktie Chart

Neue Tiefs verstärken Abwärtsdruck

Die Deutsche Bank-Aktie hat ein Doppeltop ausgebildet und befindet sich aktuell in einem Rücksetzer. Dieser läuft direkt in den Bereich der letzten Tiefs zwischen 28,2 und 29,4 Euro, die nun als Unterstützung dienen. Für weiter steigende Kurse ist entscheidend, dass hier Kaufkraft in den Markt kommt. Ein Bruch darunter würde die aktuelle bullische Struktur klar beschädigen und das Bild in Richtung fallender Kurse drehen.

Das erste Ziel auf der Unterseite läge dann bei rund 26 Euro, darunter rückt der Bereich um 23 Euro in den Fokus. An diesen Zonen kann es zwar immer wieder zu Gegenbewegungen kommen, doch entscheidend bleibt die Struktur. Für ein nachhaltiges bullisches Szenario müssen die letzten Hochs überschritten werden, ohne dass neue Tiefs entstehen. Erst dann würde sich wieder eine saubere Aufwärtsstruktur etablieren.

Ihr Konrad

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