Deutsche Bank-Aktie: Jetzt gibt’s mehr Geld!

Die Deutsche Bank kehrt zur Präsenz-Hauptversammlung zurück und schlägt eine deutliche Dividendensteigerung vor. Zudem werden Vergütungen für das Kontrollgremium angehoben.

Auf einen Blick:
  • Dividendenvorschlag von 1,00 Euro je Aktie
  • Erstmals seit 2019 wieder physische Hauptversammlung
  • Erhöhung der Aufsichtsratsvergütungen beschlossen
  • Wechsel im Aufsichtsrat mit neuem Mitglied

Seit der Corona-Pandemie hatte die Deutsche Bank ihre Aktionärstreffen digital abgehalten. Nun meldet der Konzern, dass die diesjährige Hauptversammlung zum ersten Mal seit 2019 wieder in physischer Präsenz stattfinden wird.

Deutsche Bank-Aktie: Management will Dividende deutlich erhöhen

Am 28. Mai 2026 können Aktionäre wieder direkt in Frankfurt teilnehmen und sämtliche Rechte vor Ort ausüben. Vorstand und Aufsichtsrat betonen, dass künftig regelmäßig zwischen Präsenz‑ und Online‑Format gewechselt werden soll, um beide Modelle zu verbinden.

Für das Geschäftsjahr 2025 schlagen die Gremien eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor – rund 50 % mehr als im Vorjahr. Eine solche Erhöhung hatte das Management bereits im Januar in Aussicht gestellt. Zusammen mit dem laufenden Aktienrückkauf über 1 Mrd. Euro übertrifft die Bank damit ihr ursprüngliches Ausschüttungsziel für 2021 bis 2025.

Auch im Aufsichtsrat stehen Veränderungen an:

  • Alexander Wynaendts und Yngve Slyngstad sollen erneut gewählt werden; Wynaendts soll anschließend wieder den Vorsitz übernehmen.
  • Frank Witter scheidet aus persönlichen Gründen aus.
  • Carsten Knobel (Henkel‑CEO) wird als neues Mitglied vorgeschlagen.

Deutsche Bank-Aktie: Aufsichtsräte bekommen mehr Geld

Zudem plant die Bank eine deutliche Anpassung der Aufsichtsratsvergütung, um die Bezahlung an gestiegene Anforderungen und internationale Standards anzupassen. Die Grundvergütung soll spürbar steigen. Auch Ausschussvorsitzende sollen künftig zusätzlich vergütet werden.

Konkret steigt die Grundvergütung für einfache Mitglieder des Kontrollgremiums von 300.000 auf 350.000 Euro pro Jahr, für den stellvertretenden Vorsitzenden von 475.000 auf 550.000 Euro und für den Vorsitzenden von 950.000 auf 1,15 Mio. Euro.

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