Deutsche Bank-Aktie: Heftige Turbulenzen voraus?

Deutsche-Bank-Experten prognostizieren für asiatische Märkte eine Phase schneller Richtungswechsel mit starken Aufwärtsbewegungen und abrupten Korrekturen.

Auf einen Blick:
  • Marktphase mit schnellen Richtungswechseln erwartet
  • Zinspolitik und KI-Investitionen als Treiber
  • China bleibt ein Unsicherheitsfaktor
  • Attraktivität von Halbleiter- und Rechenzentrumsmärkten

In China hat diese Woche das Jahr des Feuerpferdes begonnen, das Tatkraft, Mut, Energie, Schnelligkeit und Geschwindigkeit symbolisieren soll.

Deutsche Bank-Aktie: Experte sieht 2026 turbulente Entwicklung in Asien

Grund genug für die Deutsche Bank, nun das Potenzial des asiatischen Marktes zu analysieren. Demnach erwarten die Experten des Frankfurter Geldkonzerns für 2026 eine Marktphase, die von schnellen Richtungswechseln geprägt ist: kräftige Aufwärtsbewegungen, gefolgt von abrupten Korrekturen.

Der für den asiatischen Markt zuständige Deutsche-Bank-Manager Sameer Goel beschreibt das Bild als „Sprint – Richtungsänderung – Sprint“ und verweist auf ein Umfeld, in dem robuste globale Konjunktur, fiskalische Impulse und hohe Investitionen in künstliche Intelligenz für wiederkehrende Schübe sorgen.

Bedeutet: Der Markt könnte stark anlaufen, getrieben von Konjunktur, KI‑Investitionen und hohen Kapitalzuflüssen. Anschließend könnte eine plötzliche Korrektur oder Umschichtung erfolgen, etwa durch neue Daten, geopolitische Risiken oder geldpolitische Signale. Daraufhin würde dann erneut eine dynamische Aufwärtsbewegung starten, sobald die Unsicherheiten geklärt wären.

Deutsche Bank-Aktie: Zinspolitik, KI-Turbo und Unsicherheiten in China

Für Asien sieht Goel mehrere strukturelle Rückenwinde. Erstens dürfte die Geldpolitik 2026 weniger belastend wirken: Die US‑Notenbank nähere sich dem Ende ihres Zinssenkungszyklus, während die EZB eher pausiere – ein Mix, der den Dollar stabilisiere und Kapitalflüsse nach Asien erleichtere.

Zweitens profitierten asiatische Märkte von lokalen Faktoren wie Technologieinvestitionen, wachsender Marktöffnung und einer stärkeren Nutzung regionaler Finanzierungsquellen. Drittens könnten mehrere asiatische Währungen gegenüber dem Dollar aufwerten, sofern Kapitalabflüsse nachlassen und das Vertrauen zurückkehrt, so die Analyse der Deutschen Bank.

China bleibe ein Unsicherheitsfaktor: Das Wachstum verlangsame sich, solle sich aber durch „Anti‑Involution“-Politik stärker auf Profitabilität ausrichten. Besonders attraktiv erscheinen laut Goel jene Volkswirtschaften, die eng mit Halbleitern und Rechenzentren verbunden seien – dort bleibe die Nachfrage hoch.

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