Deutsche Bank-Aktie: Es geht wieder abwärts!

Die Aktie der Deutschen Bank verliert deutlich, da neue Spannungen im Nahen Osten und die Angst vor steigenden Zinsen die Anleger verunsichern. Der Aufwärtstrend ist gebrochen.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert 1,7 Prozent nach geopolitischen Spannungen
  • Angst vor steigenden Zinsen belastet Bankenwerte
  • Kurs seit Jahresbeginn um rund 19 Prozent gefallen
  • Volatilität steigt durch unvorhersehbare Lage in Nahost

Die Freude über den Waffenstillstand aus der vergangenen Woche ist schon wieder kleiner geworden, nachdem es in Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zu keiner Einigung kam und nun eine Sperrung der Straße von Hormus durch die US-Marine angekündigt wird. Darin wiederum erkennt der Iran eine mögliche Verletzung der Waffenruhe und es droht eine erneute Eskalation.

Damit einher wird auch die Hoffnung kleiner, dass Ölpreise und Inflation nicht weiter steigern, und genau das wirkt sich negativ auf die Aktienkurse europäische Banken aus. Die Aktie der Deutschen Bank reagierte auf die Entwicklung mit einem Abschlag von 1,7 Prozent am Montagmorgen.

Es könnte ungemütlich werden für die Deutsche Bank

Gefürchtet wird ein Szenario, in welchem die Notenbanken auf eine höhere Inflation mit steigenden Zinsen reagieren. Das würde der Deutschen Bank zwar zunächst zu höheren Zinseinnahmen verhelfen. Doch könnte es auch das Geschäft mit neuen Krediten torpedieren und dadurch die Bilanz gehörig unter Druck setzen.

Deutsche Bank Aktie Chart

In Stein gemeißelt ist eine solche Entwicklung freilich noch lange nicht. Allein die Aussicht darauf reicht aber schon aus, um die Anleger in die Defensive zu befördern. Der Kurs der Deutschen Bank bleibt schwer abhängig von den Entwicklungen in Nahost, die noch immer kaum bis gar nicht vorherzusehen sind.

Holprige Zeiten

Daraus ergibt sich eine Lage, in der die Anleger nur noch reagieren können, was die Volatilität natürlich antreibt und damit auch kurzfristige Risiken steigern. Ob der Deutschen Bank wirklich jegliche Wachstumschancen genommen werden, sei dahingestellt. Feststellen lässt sich aber schon jetzt, dass der Aufwärtstrend im Chart dahin ist. Seit Jahresbeginn ging es um rund 19 Prozent bis auf 27,22 Euro am Montagmorgen in die Tiefe.

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