Trotz Rekordzahlen ist die Aktie der Deutschen Bank im Jahr 2026 bisher etwas unter Druck geraten. Seit Jahresbeginn ging es um knappe zehn Prozent in die Tiefe. Wie „Der Aktionär“ berichtet, verzeichnet das Geldhaus damit die zweischlechteste Performance im Sektor. Lediglich die italienische FinecoBank zeigt noch größere Kursverluste.
Vor allem zuletzt lasteten auf der Aktie der Deutschen Bank dezente Sorgen vor der KI-Zukunft. KI-Agenten sorgen aktuell für viel Aufsehen. Immer neue Fähigkeiten lassen die Anleger nicht nur an der Zukunft großer Software-Häuser zweifeln. Auch bei den Banken besteht die Sorge, dass deren Dienstleistungen in einigen Jahren weitgehend autonom von KI-Bots erledigt werden könnten.
Kein Grund zur Panik?
Ob solche Sorgen nun übertrieben sein mögen oder nicht, sei dahingestellt. Die Skepsis der Anleger ist im Chart der Deutschen Bank aber deutlich zu sehen. Mit Mühe und Not konnte das Papier zuletzt die Marke von 30 Euro verteidigen. Das 52-Wochen-Hoch bei 34,26 Euro ist damit erst einmal in die Ferne gerückt.
Deutsche Bank Aktie Chart
Immerhin, so „Der Aktionär“ weiter, konnte das Papier bisher eine wichtige Unterstützung bei 29,64 Euro verteidigen. Optimisten erkenne darin also einen noch immer lebendigen Aufwärtstrend, der noch dazu von überzeugenden Fundamentaldaten getragen wird. Nach den Verlusten der letzten Wochen wandelt die Aktie aber zweifellos auf dünnem Eis.
Deutsche Bank: Stimmungssache
Steigende Gewinne sprechen grundsätzlich für die Deutsche Bank und die KI wird kaum über Nacht den Bankensektor vollständig ersetzen können. Die Technologie könnte sogar Chancen mit sich bringen. Grundsätzlich bleibt es bei freundlichen Aussichten. Allerdings spielen an der Börse eben nicht nur trockene Zahlen eine Rolle. Zukunftsfantasien spielen regelmäßig mit in die Kurse hinein, und genau das scheint der Deutschen Bank momentan eher zum Nachteil zu gereichen.
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