In en Epstein-Files tauchen nicht nur die Namen mehrerer Milliardäre auf. Auch die Deutsche Bank findet sich dort des Öfteren. In E-Mail-Wechseln zeigt sich dabei auch recht offen, wie beliebt der Sexualstraftäter mindestens bei der Sparte für reiche Kundschaft war. Begeistert um die Anzahl der Abschlüsse hieß es Beispiel an einer Stelle, manch brauche „mehr solcher Kunden“.
Pikant an der Geschäftsbeziehung ist nicht zuletzt, dass jene in der Zeit von 2013 bis 2018 gepflegt wurde. Epstein wurde aber bereits im Jahr 2008 in einem ersten Fall verurteilt. Die Deutsche Bank kann sich daher kaum vollständig damit herausreden, von den kriminellen Neigungen ihres damaligen Geschäftspartners nichts gewusst zu haben.
Die Deutsche Bank zeigt sich reuig
Das wird allerdings auch gar nicht erst versucht. Das Unternehmen räumt gegenüber Medienvertretern Fehler im Umgang mit Jeffrey Epstein ein, betont aber gleichzeitig, nach der Verhaftung im Jahr 2019 sofort die zuständigen Behörden kontaktiert und jenen ihre volle Unterstützung angeboten zu haben.
Zumindest nach eigener Ansicht hat die Deutsche Bank das Thema mittlerweile voll aufgearbeitet und dabei auch systematisch Probleme behoben. Kritik hagelt es dennoch weiterhin. Vorgeworfen wird der Deutschen Bank nicht zuletzt, dass jene bis heute Dokumente rund um Epstein unter Verschluss halte.
Das Image ist angekratzt
Deutsche Bank Aktie Chart
Wie tief die Deutsche Bank mit im Sumpf von Jeffrey Epstein gehangen haben mag oder eben nicht, darüber soll an dieser Stelle nicht geurteilt werden. Allein die Tatsache, dass überhaupt eine Verbindung bestand, wird dem Image des Geldhauses aber wohl beträchtlichen Schaden zufügen. Die Anleger brechen deshalb zwar noch nicht in Panik aus. Es ist aber schon ein wenig auffällig, dass die Deutsche Bank-Aktie seit der Veröffentlichung der Epstein-Files keine neuen Höchststände mehr an der Börse erreichen konnte.
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