Deutsche Bank-Aktie: Befreiungsschlag?

Die Hoffnung auf ein Ende des Irankriegs beschert der Deutschen Bank deutliche Kursgewinne. Die Aktie nähert sich der 30-Euro-Marke.

Auf einen Blick:
  • Kurs legt um 9,3 Prozent zu
  • Kriegsende löst Konjunktursorgen
  • Widerstand bei 30 Euro bleibt
  • Wirtschaftskrise in Europa anhaltend

Mehr als drei dutzend Male schon hatte US-Präsident Donald Trump bereits ein baldiges Ende des Irankriegs in Aussicht gestellt. Nun endlich sollte sich das Ganze auch bestätigen. Zumindest nach US-amerikanischer Zeit pünktlich zu seinem 80. Geburtstag. Bereits am Freitag machte sich große Hoffnung an den Börsen bemerkbar, welche am Montag nun in eine kleine Euphoriewelle mutiert.

Ganz vorne mit dabei ist die Deutsche Bank, welche bereits am Freitag den Dax anführte. Am Montagmorgen ging es um weitere 3,7 Prozent bis auf 29,82 Euro aufwärts, was die Kursgewinne im Wochenvergleich auf 9,3 Prozent anschwellen ließ.

Deutsche Bank: Sorgenfrei?

Für die Deutsche Bank fallen durch das Kriegsende diverse Sorgen weg. Dazu gehört die Furcht davor, dass die anhaltende Sperre der Straße von Hormus die Konjunktur weiter belastet, die Inflation anheizt und damit das Zinsniveau über kurz oder lang steigen lässt. Die nun getroffene Vereinbarung sieht eine Öffnung der Meerenge innerhalb von 30 Tagen vor.

Deutsche Bank Aktie Chart

Während die Stimmung sich in neue Höhen schaukelt, reicht es bei der Aktie der Deutschen Bank noch nicht ganz für einen Durchbruch. Vor der 30-Euro-Linie scheinen die Bullen dann doch noch etwas Respekt zu haben. So sich die nun entstehenden Hoffnungen im Laufe der Woche noch bestätigen sollten, dürfte ein Überwinden dieser Hürde aber fast schon zur Formsache verkommen.

Nur nicht nachlässig werden

Die Börsen atmen kollektiv auf und zweifellos wird durch das Kriegsende einiges einfacher. Zum Selbstläufer wird die Aktie der Deutschen Bank dennoch nicht. Denn insbesondere in Europa ist die anhaltende Wirtschaftskrise in gleich mehreren Ländern längst nicht nur auf das Geschehen in Nahost zurückzuführen.

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