Delta Air-Aktie: Die Gepäckkosten sollen es jetzt richten!

Delta Air Lines meldet starkes Umsatzwachstum, kämpft aber mit massiv gestiegenen Kerosinkosten. Die Airline erhöht nun die Gebühren für aufgegebenes Gepäck, um die Belastung zu kompensieren.

Auf einen Blick:
  • Delta erwartet Kapitalausgaben von rund 5,5 Milliarden Dollar fuer 2026
  • Erstquartalsumsatz stieg um 12,9 Prozent auf 15,9 Milliarden Dollar
  • Treibstoffrechnung steigt um 2 Milliarden Dollar im laufenden Quartal
  • Delta erhoeht Gebuehren fuer aufgegebenes Gepaeck

Der Umsatz im ersten Quartal stieg um 12,9 Prozent auf 15,9 Milliarden Dollar, die Konsensschätzung der Analysten wurde um eine Milliarde Dollar übertroffen. Klingt nach einer runden Sache. Denn dann kommt das Aber, und bei Delta ist es derzeit ein ziemlich großes.

Die Treibstoffrechnung. Sie steigt in diesem Quartal um zwei Milliarden Dollar. Allein im ersten Quartal lagen die Kerosinkosten und damit verbundene Steuern um 332 Millionen Dollar höher als im Vorjahreszeitraum, weil der Einkaufspreis für Kerosin um zehn Prozent zulegte. Haupttreiber war der Monat März, in dem die Preise besonders anzogen.

Geopolitik als Kostentreiber

Delta macht keinen Hehl daraus, wo das Problem liegt. „Wir erwarten, dass diese erhöhten Kerosinkosten anhalten, bis die jüngsten Marktverwerfungen und geopolitischen Ereignisse gelöst sind“, schrieb das Unternehmen in einer Pflichtmitteilung. Klingt nach einem langen Warten. Airline-Aktien stehen seit Mitte Februar generell unter Druck, weil steigende Ölpreise infolge der Spannungen im Nahen Osten die Margen drücken.

Für 2026 plant Delta Kapitalausgaben von rund 5,5 Milliarden Dollar, aufgeteilt auf neue Flugzeuge, Flottenmodifikationen und technologische Verbesserungen. Der Treibstoffverbrauch für den Rest des Jahres soll sich proportional zur Kapazitätsentwicklung gegenüber 2025 verhalten.

Delta Air Lines Aktie Chart

Wer zahlt am Ende?

Delta hat sich nun der kleinen Runde angeschlossen: Nach JetBlue und United erhöht auch die Fluglinie mit Sitz in Atlanta die Gebühren für aufgegebenes Gepäck. Offiziell, um die gestiegenen Kerosinkosten zu kompensieren. Praktisch heisst das: Der Passagier zahlt.

Die Aktie schloss am Mittwoch dennoch 3,7 Prozent höher bei 68,08 Dollar. Offenbar reichten die Umsatzzahlen aus, um den Markt vorerst zu beruhigen. Ob das Gepäck das hält, ist eine andere Frage.

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