DAX: Wenig Bewegung vor Trump-Ultimatum!

Der deutsche Leitindex startet verhalten, überschattet von Trumps Drohungen gegen Iran und erwarteten schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone.

Auf einen Blick:
  • DAX schloss am Donnerstag 0,6 Prozent tiefer bei 23.168 Punkten
  • Trump-Ultimatum an Iran läuft in der Nacht zum Mittwoch ab
  • Sentix-Konjunkturbarometer für Eurozone dürfte sich verschlechtert haben
  • Futures deuten auf verhaltenen Handelsstart hin

Der DAX dürfte am Dienstag mit wenig Schwung in den Handel starten. Am letzten Handelstag vor Ostern hatte der deutsche Leitindex noch 0,6 Prozent auf 23.168 Punkte nachgegeben, nachdem Hoffnungen auf eine baldige Entspannung im Iran-Konflikt verblasst waren. Die Futures deuten auf einen nahezu unveränderten Start hin, nachdem sie im vorbörslichen Handel leicht auf 23.338 Punkte gestiegen waren.

Trump-Ultimatum überschattet vorsichtigen Optimismus

Die Stimmung an den Märkten bleibt angespannt. Zwar hatten US-Börsen am Montag zugelegt, gestützt durch Berichte über laufende Verhandlungen zwischen den USA, Iran und regionalen Vermittlern. Doch US-Präsident Donald Trump dämpfte diese Hoffnungen umgehend. Er drohte mit umfassenden Angriffen auf Iran, sollte bis zum Ablauf seines Ultimatums am Dienstagabend US-amerikanischer Zeit (02:00 Uhr MESZ am Mittwoch) keine Einigung erzielt werden.

Medienberichten zufolge hat Iran einen sofortigen Waffenstillstand abgelehnt und besteht auf einer dauerhaften Beendigung des Konflikts. Diese verhärteten Fronten lassen Anleger zögern, größere Positionen aufzubauen. Die Unsicherheit dürfte den Handel bis zur Klärung der Lage prägen.

DAX Index Chart

Konjunkturdaten könnten zusätzliche Impulse liefern

Neben der geopolitischen Gemengelage rücken heute wichtige Wirtschaftsdaten in den Fokus. Die Unternehmensberatung Sentix veröffentlicht ihren Konjunkturbarometer für die Eurozone. Experten erwarten eine Verschlechterung der Stimmung: Der Index dürfte von minus 3,1 Punkten im März auf minus 9,0 Punkte im April gefallen sein. Eine solche Entwicklung würde die Sorgen um die konjunkturelle Dynamik in Europa verstärken.

Zusätzlich stehen die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor der Eurozone auf der Agenda. Diese Daten könnten Aufschluss darüber geben, wie robust sich der wichtige Servicebereich entwickelt hat.

Für die Anleger also keine einfache Gesamtlage: Einerseits könnte eine Deeskalation im Nahost-Konflikt für Erleichterung sorgen, andererseits mehren sich die Anzeichen für eine konjunkturelle Abkühlung in Europa. Wie sich diese beiden Faktoren in den kommenden Tagen entwickeln, dürfte die Richtung des DAX maßgeblich bestimmen.

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