DAX: Warten auf Teheran!

Der deutsche Leitindex zeigt sich vor wichtigen geopolitischen Entwicklungen und neuen US-Bankenzahlen verhalten. Die Anleger warten auf Signale aus Teheran und Washington.

Auf einen Blick:
  • DAX startet leicht im Minus, knapp über 24.000 Punkten
  • Iran-Verhandlungen mit den USA prägen die Marktstimmung
  • US-Banken wie Morgan Stanley und Bank of America im Fokus
  • IWF kürzt Wachstumsprognose für Deutschland stärker als für andere Euro-Staaten

Der DAX könnte am Mittwoch nicht so recht vom Fleck kommen. Kurz vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex 0,1 Prozent tiefer auf 24.019 Punkte – also knapp über der psychologisch bedeutsamen 24.000er-Marke, die der Index am Dienstag mit einem Plus von 1,3 Prozent auf 24.044 Punkte zurückerobert hatte. Groß feiern will das offenbar niemand.

Alles hängt an Teheran

Der Grund für die Zurückhaltung ist klar: Die Anleger warten ab, ob ein weiterer Gesprächsversuch zwischen den USA und dem Iran tatsächlich stattfindet. Die ersten Gespräche wurden ergebnislos abgebrochen. Dennoch hat sich die Stimmung zuletzt verbessert, weil ein Waffenstillstand hält und US-Präsident Donald Trump dem Fernsehsender Fox News sagte, er sehe dem Kriegsende entgegen. Auch in Pakistan, so Trump zur „New York Post“, könnte „in den nächsten zwei Tagen etwas passieren“. Was genau, ließ er offen.

Der Markt interpretiert das als Signal zur Entspannung. Ob zu Recht, wird sich zeigen.

Dax Index Chart

IWF macht Deutschland keine Freude

Abseits der Geopolitik gibt es noch einen anderen Dämpfer. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil äußert sich am Mittwoch am Rande der IWF-Frühjahrestagung in Washington vor der Presse. Der Internationale Währungsfonds hat seine Wachstumsschätzungen für Deutschland zuletzt deutlicher zusammengestrichen als für andere Euro-Staaten.

US-Banken liefern die Zahlen

Dazu kommen die Quartalsergebnisse aus der US-Finanzbranche. Nach gemischten Zahlen von Goldman Sachs, Wells Fargo und JP Morgan legen nun Morgan Stanley, Bank of America und Charles Schwab vor. Wie der Markt darauf reagiert, dürfte den Nachmittag prägen – und damit auch den DAX-Schluss.

Viel Meinung, wenig Bewegung. Manchmal ist das die ehrlichste Beschreibung eines Handelstages.

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