DAX: Trump-Drohungen belasten vor Ostern!

Der deutsche Leitindex fällt nach einer aggressiven Rede von Donald Trump gegen Iran. Anleger reduzieren Risiken vor dem Osterwochenende angesichts drohender militärischer Eskalation.

Auf einen Blick:
  • DAX fällt vorbörslich 1,9 Prozent auf 22.860 Punkte
  • Trump kündigt weitere schwere Angriffe auf Iran an
  • Ultimatum zur Zerstörung von Energieinfrastruktur läuft Ostermontag ab
  • Anleger reduzieren Risiken vor verlängertem Wochenende

Nach drei aufeinanderfolgenden Gewinntagen könnte der DAX am Donnerstag wieder unter die Marke von 23.000 Punkten rutschen. Gegen Mittag notierte der deutsche Leitindex bei 22.890 Punkten mit 1,76 % im Minus.

Auslöser für die Verluste ist eine Rede von US-Präsident Donald Trump, die bei Investoren neue Unsicherheit ausgelöst hat. Während Trump erneut die Aussicht auf ein Kriegsende in Aussicht stellte, bekräftigte er zugleich frühere Drohungen gegen Iran. „Die Märkte hatten gerade begonnen, eine friedlichere Zukunft einzupreisen“, kommentierte Thomas Altmann von QC Partners die Entwicklung. „Und dann sendet der US-Präsident neue Drohungen in Richtung Teheran.“

Militärische Eskalation vor dem Osterwochenende

Trump erklärte, die USA seien auf dem Weg, alle militärischen Ziele „sehr bald“ zu erreichen. Bis dahin kündigte er weitere schwere Angriffe gegen Iran an, möglicherweise auch auf Kraftwerke des Landes. „Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen“, sagte Trump. Gleichzeitig liefen weitere Gespräche.

Das verlängerte Ultimatum zur Zerstörung von Energieinfrastruktur, mit dem Trump die Wiedereröffnung der Straße von Hormus erzwingen will, läuft am Montag, dem 6. April, ab. Diese zeitliche Nähe dürfte viele Anleger dazu bewegen, vor dem langen Osterwochenende Risiken aus ihren Portfolios zu nehmen.

Risikoabbau prägt das Handelsgeschehen

Die Bewegung am Donnerstag zeigt, wie schnell sich die Stimmung an den Märkten drehen kann. Nach der kurzen Erholungsphase der vergangenen Tage scheint die Vorsicht zurückzukehren.

Wie sich die Lage über das verlängerte Wochenende entwickelt, lässt sich kaum vorhersagen. Anleger stehen vor der Frage, inwieweit Trumps Drohungen tatsächlich umgesetzt werden oder ob die parallel laufenden Gespräche doch noch zu einer Entspannung führen könnten. Die kommenden Tage dürften zeigen, welche Richtung die Entwicklung nimmt.

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