Ein ruhiger Wochenauftakt, und doch steckt mehr dahinter. Der XDAX notierte am Montagabend gegen 22.15 Uhr bei 23.924 Punkten, ein Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Xetra-Schluss bei 23.742 Zählern. Zum Dienstagmorgen taxierte Broker IG den DAX rund zwei Stunden vor dem Start nochmals 0,6 Prozent höher auf 23.890 Punkte. Der Grund ist derselbe wie schon am Vortag: die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran.
DAX Index Chart
Ohne Einigung, aber mit Aussicht
Die direkten Verhandlungen waren am frühen Sonntagmorgen zunächst ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Dann aber kamen Berichte, wonach Donald Trump zu einer Fortsetzung bereit sein soll. Bestätigt ist das nicht. Laut Trump selbst hätten sich die Iraner bereits am Vortag bei den Vereinigten Staaten gemeldet. Gleichzeitig hatte der Iran am Montag begonnen, die Straße von Hormus zu blockieren. Eine merkwürdige Gemengelage, die der Markt dennoch positiv deutet.
Die 24.000 bleibt das Problem
Schon in der Vorwoche hatte die Erholung genau dort ihre Grenzen aufgezeigt: bei 24.000 Punkten. Diese Marke bleibt vorerst im Blickfeld, und das ist höflich ausgedrückt. Denn die Commerzbank weist darauf hin, dass die Märkte offenbar eine Einigung einpreisen, bevor die zweiwöchige Waffenruhe in einer Woche ausläuft. Die Differenzen zwischen beiden Seiten seien aber noch erheblich. Auch die Ölpreise liegen wieder unter der 100-Dollar-Marke, was zumindest keine zusätzliche Last darstellt. Asiens Börsen hatten die Hoffnung ebenfalls honoriert.
Ob die 24.000 diesmal fällt, hängt wohl weniger an den Unternehmensgewinnen als an einem Telefonat zwischen Washington und Teheran.
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