DAX: Hoffnung auf Deeskalation treibt Kurse!

Der deutsche Leitindex gewinnt deutlich, nachdem Berichte über einen US-Friedensplan für die Region die Märkte beruhigen. Der Ölpreis fällt unter 100 Dollar.

Auf einen Blick:
  • DAX wird über ein Prozent höher erwartet bei 22.900 Punkten
  • US-Regierung hat Iran 15-Punkte-Plan zur Kriegsbeendigung vorgelegt
  • Brent-Ölpreis fällt wieder unter 100 Dollar
  • Marktanalyst Innes warnt: Lage bleibt fragil und nachrichtengetrieben

Der DAX dürfte zur Wochenmitte mit deutlichen Kursgewinnen in den Handel starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor dem deutschen Börsenstart rund ein Prozent höher bei 22.900 Punkten. Auslöser für die Erleichterung sind Medienberichte über einen diplomatischen Vorstoß der US-Regierung im Nahen Osten.

US-Medien wie das Portal „Axios“ und die „New York Times“ berichteten, dass die US-Regierung den Machthabern in Teheran einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Konflikts unterbreitet habe. Pakistan habe den Vorschlag demnach an den Iran weitergereicht. Der Plan verlangt der Führung in Teheran allerdings große Zugeständnisse ab. Währenddessen verschob die US-Regierung Tausende Soldaten einer Luftlandedivision in den Nahen Osten.

DAX Index Chart

Energiemärkte reagieren mit Preisrückgang

An den Energiemärkten zeigte sich die Hoffnung auf Entspannung unmittelbar. Der Brent-Ölpreis fiel wieder unter die Marke von 100 US-Dollar. Dies deutet darauf hin, dass Marktteilnehmer eine Eskalation der Lage mit möglichen Angebotsengpässen derzeit als weniger wahrscheinlich erachten.

Auch die asiatisch-pazifischen Aktienbörsen meldeten teils kräftige Kursgewinne. Die positive Stimmung dürfte sich somit über die Zeitzonen hinweg fortsetzen und den europäischen Handel prägen.

Vorsichtige Einschätzung trotz Erleichterung

Marktanalyst Stephen Innes von SPI Asset Management sprach zwar von „Licht am Ende des Tunnels“ und betonte, dass am Ölmarkt gegenwärtig nicht mehr mit dem schlimmsten Fall gerechnet werde. Allerdings warnte er zugleich, dass die Gemengelage an den Finanzmärkten „fragil und von Nachrichten getrieben“ bleibe.

Diese Einschätzung lässt sich nachvollziehen: Diplomatische Initiativen können schnell scheitern, und die militärische Präsenz der USA in der Region wird gleichzeitig verstärkt. Als Anleger kann man derzeit nur beobachten, wie belastbar die aktuellen Hoffnungen tatsächlich sind und wie sich die Verhandlungen in den kommenden Tagen entwickeln.

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