DAX: Gipfel treibt Kurse

Der DAX steigt dank positiver Gipfelsignale um 1,1 Prozent. Volkswagen und Infineon führen die Gewinnerliste an.

Auf einen Blick:
  • DAX klettert auf knapp 24.400 Punkte
  • Trump und Xi signalisieren Annäherung
  • Volkswagen und Infineon legen deutlich zu
  • Rheinmetall erholt sich von Verlusten

Trump trifft Xi — und der DAX zieht an. Zum Feiertag Christi Himmelfahrt klettert der deutsche Leitindex um rund 1,1 Prozent auf knapp 24.400 Punkte. Die freundlichen Signale aus Peking geben den Ton vor.

Handschlag mit Risiko

Beide Staatschefs bemühten sich zum Auftakt des Gipfels um betont konstruktive Töne. Xi Jinping betonte, die gemeinsamen Interessen beider Länder überwögen die Differenzen — Trump lobte seinen Gastgeber ausdrücklich. Für Anleger ist das vorerst Grund genug, auf verbesserte Handelsbeziehungen zu setzen.

Doch die Lage bleibt fragil. Xi warnte im selben Atemzug vor einer Eskalation im Taiwan-Konflikt. Und Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners weist darauf hin: Wo hohe Erwartungen herrschen, ist das Enttäuschungspotenzial entsprechend groß — gerade angesichts der Rekordhöhen an den US-Börsen.

Hinzu kommt der Iran-Krieg, der seit Februar die Straße von Hormus faktisch blockiert. Brent-Öl notiert bei über 100 Dollar je Barrel — ein dauerhafter Belastungsfaktor für die Konjunktur weltweit.

Technologie und Autos vorn

Innerhalb des DAX stechen Volkswagen mit einem Kursplus von rund drei Prozent und Infineon mit knapp 2,7 Prozent hervor. Der starke Ausblick des US-Netzwerkausrüsters Cisco verleiht dem Technologiesektor zusätzlichen Schwung. Rheinmetall erholt sich nach jüngster Schwäche und legt ebenfalls rund drei Prozent zu.

BMW, Deutsche Börse und Heidelberg Materials werden heute mit Dividendenabschlag gehandelt — die optisch niedrigeren Kurse täuschen dort über die tatsächliche Stärke hinweg.

Stimmung bleibt nüchtern

Das Sentiment-Bild der Privatanleger passt zur verhaltenen Vorsicht. In Deutschland sank der Bullenanteil laut der Deutschen-Börse-Umfrage leicht auf 40 Prozent, während das Bärenlager bei 38 Prozent verharrte. Offensichtlich wurden Kursgewinne mitgenommen, ohne jedoch klar auf die Verkäuferseite zu wechseln.

Bis zum Allzeithoch vom 13. Januar 2026 bei 25.507 Punkten fehlen noch rund 1.100 Zähler. Der Weg dorthin führt heute über Peking — und am Nachmittag über US-Arbeitsmarktdaten und Einzelhandelsumsätze, die dem Handel noch einmal Richtung geben könnten.

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