DAX: Abwarten ist das Programm!

Der deutsche Leitmarkt zeigt sich vor der Fed-Entscheidung und steigenden Inflationserwartungen unbeweglich. Quartalszahlen von Mercedes und Deutscher Bank sowie US-Tech-Riesen stehen im Fokus.

Auf einen Blick:
  • DAX schloss am Dienstag 0,3 Prozent tiefer bei 24.018 Punkten
  • Fed-Entscheid erwartet, Zinsen wohl stabil bei 3,50 bis 3,75 Prozent
  • Deutsche Inflation im April voraussichtlich auf 3,0 Prozent gestiegen
  • Mercedes-Benz, Deutsche Bank und US-Techriesen mit Quartalszahlen im Fokus

Es gibt Tage, an denen der Markt einfach nicht weiß, wohin er will. Dieser Mittwoch ist so einer. Der DAX hatte am Dienstag knapp unter 24.018 Punkten geschlossen, ein Minus von 0,3 Prozent, und zur Wochenmitte sieht es nicht danach aus, als würde sich so schnell daran etwas ändern. Banken und Brokerhäuser rechnen mit einem wenig veränderten Handelsstart. Kein Ausbruch, keine Panik. Nur Abwarten.

DAX Index Chart

Öl, Iran und eine Notenbank, die schweigt

Der Grund für die Zurückhaltung ist kein Geheimnis. Die stockenden Friedensbemühungen im Iran-Konflikt halten die Ölpreise hoch, und teure Energie frisst sich durch die gesamte Rechnung. Für Deutschland bedeutet das: Die Inflationsrate dürfte im April auf 3,0 Prozent geklettert sein, nach 2,7 Prozent im März. Analysten erwarten genau das. Wer auf Entspannung gehofft hatte, dürfte enttäuscht werden.

Dazu kommt die Fed. Der Zinsentscheid wird nach europäischem Börsenschluss erwartet, und praktisch niemand rechnet mit einer Bewegung. Die Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent dürfte bleiben, solange die Folgen des Ölpreisschocks noch nicht absehbar sind. Die Notenbank sitzt still und schaut zu, genau wie die Anleger.

Bilanzenflut von Frankfurt bis Seattle

Was den Tag dennoch interessant macht, sind die Zahlen. Mercedes-Benz und Deutsche Bank berichten hierzulande. Und im Tagesverlauf folgen Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta Platforms. Vier US-Technologieriesen auf einmal, das ist kein normaler Berichtstag.

Ob die Ergebnisse den DAX aus seiner Lethargie reißen, ist eine andere Frage. Solange Öl teuer bleibt und die Fed schweigt, hat der Markt schlicht keinen Grund, sich zu bewegen. 24.018 Punkte als Ausgangslage, und dann schauen wir mal, was aus den USA kommt.

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