Das ist so eine Sache mit dem Markt. Analyst Koji Iheda von der Bank of America legt eine durchaus ermutigende Note vor, nennt Datadog und Snowflake als Standouts in einem Umfeld, in dem KI-Ausgaben bei den meisten Softwareanbietern noch kaum ankommen, und was machen die Aktien? Sie fallen. Am Dienstagvormittag gingen beide Papiere nach unten, trotz allem.
Die Zahlen, die Iheda so gefallen
Dabei sind die Wachstumszahlen, die Iheda zitiert, wirklich nicht schlecht. Datadog steigerte den Gesamtumsatz um 29,2 Prozent im Jahresvergleich, nach 28,4 Prozent im Vorquartal. Snowflake legte beim Produktumsatz um 30,0 Prozent zu, nach 28,7 Prozent. Beides also Beschleunigungen, nicht Verlangsamungen. Und Iheda hebt hervor, dass Datadog selbst ohne den Beitrag von KI-nativen Kunden auf 23 Prozent Wachstum kam, drei Punkte mehr als im Vorquartal. Besser als die zwei Punkte Beschleunigung, die das Quartal davor geliefert hatte.
Datadog Aktie Chart
Bei Snowflake wiederum klingt die KI-Seite bullish, wie Iheda schreibt. Das Tool Intelligence wird demnach bereits in 2.500 Accounts genutzt, doppelt so viele wie im Vorquartal. Cortex AI, Cortex Code, dazu Elastic mit sechs Prozentpunkten schnellerem Wachstum unter Nutzern von KI-Produkten. Das ist kein Strohfeuer.
Warum KI noch kein Treiber für die Masse ist
Ihedas eigentliche These ist allerdings nüchtern: Für die große Mehrheit der Softwareanbieter treibt KI noch kein nennenswertes Wachstum. Anleger suchen daher genau das, was Datadog und Snowflake gerade liefern, nämlich Beschleunigung im Kerngeschäft. Dass ausgerechnet diese beiden Aktien am Tag dieser Einschätzung nachgeben, ist halt der Markt. Manchmal reicht selbst das nicht.
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