Software-Aktien erleben gerade ein regelrechtes Blutbad. Besonders hart trifft es ServiceNow. Der einstige Börsenliebling ist massiv abgestürzt. Der Kurs halbierte sich vom Hoch fast. Anleger fragen sich: Was ist da los?
Der Ausverkauf betrifft die ganze Branche. Adobe, Salesforce, Atlassian und andere verlieren stark an Wert. ServiceNow steht dabei exemplarisch für den Stimmungsumschwung. Noch vor Kurzem galt das Unternehmen als sicherer Wachstumsstar. Jetzt wächst die Angst vor einer neuen Realität.
ServiceNow Aktie Chart
ServiceNow: Das sind die Probleme!
Der größte Treiber des Crashs heißt KI. Neue KI-Tools versprechen, ganze Arbeitsprozesse zu automatisieren. Investoren fürchten, dass klassische Softwarelösungen überflüssig werden. Auch ServiceNow gerät ins Visier. Viele fragen sich, ob Automatisierungsplattformen künftig direkt von KI-Anbietern ersetzt werden.
Hinzu kommt ein zweites Problem. Das Wachstum lässt nach. ServiceNow wächst weiter, aber langsamer als früher. Um gegenzusteuern, setzt der Konzern auf Zukäufe. Mehrere Übernahmen sollen neue Impulse bringen. Doch am Markt kommt das nur bedingt gut an. Anleger sehen steigende Risiken und höhere Kosten.
ServiceNow im Realitätscheck!
Ein weiterer Belastungsfaktor ist die Bewertung. Software-Aktien waren jahrelang extrem teuer. Diese Phase ist vorbei. Bei ServiceNow ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis deutlich gefallen. Der Markt zwingt die Aktie in einen harten Realitätscheck.
Was heißt das für Anleger?
Kurzfristig bleibt es unruhig. Die Unsicherheit rund um KI und Wachstum dürfte anhalten. Gleichzeitig gilt: Viele Ängste könnten überzogen sein. ServiceNow sitzt tief in den IT-Strukturen großer Unternehmen. Ein schneller Austausch ist unwahrscheinlich.
Langfristig könnte genau diese Schwächephase Chancen bieten. Geduld bleibt entscheidend. Wer investiert, sollte starke Nerven mitbringen und den Fokus klar auf die Fundamentaldaten legen.
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