Am 10. Dezember erklomm die Broadcom-Aktie mit 414,61 Dollar ein neues Allzeithoch. Jetzt liegt sie rund 15 Prozent tiefer bei knapp über 350 Dollar.
Info: Broadcom ist ein Tech-Unternehmen, das Halbleiter für Datenzentren, Netzwerke und Smartphones sowie Infrastruktur-Software für Unternehmen entwickelt.
Broadcom Aktie Chart
Broadcom: Die Zahlen sind super!
Broadcom profitiert massiv vom nächsten KI-Ausbauzyklus. Der Konzern verkauft Chips und die Technik, ohne die riesige Rechenzentren nicht funktionieren. Genau dort entstehen aktuell die größten Engpässe – und genau dort sitzt Broadcom und profitiert von der Lage. Das lässt sich an den Zahlen ablesen. Zur Info: Das Geschäftsjahr Broadcom läuft von Dezember bis November des Folgejahres. Am 1. Dezember 2025 fing daher das neue Geschäftsjahr 2026 an.
Zahlen Broadcom
| Kennzahl | 2025 | Veränderung |
| Umsatz | 63,887 Mrd. Dollar | + 23,9 Prozent |
| Gewinn | 23,126 Mrd. Dollar | + 292,3 Prozent |
| Free Cashflow | 26,914 Mrd. Dollar | + 38,6 Prozent |
Die Nettogewinnmarge lag im letzten Geschäftsjahr bei beeindruckenden 36,2 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es nur 11,4 Prozent.
Ebenfalls erfreulich: Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) wachsen deutlich langsamer als der Umsatz. Während die Erlöse um rund 24 Prozent zulegten, stiegen die F&E-Kosten nur um 17,9 Prozent auf etwa 11 Mrd. Dollar. Broadcom steigert den Umsatz stärker als die F&E-Kosten.
Für das laufende erste Quartal des Geschäftsjahres 2026, das im Februar endet, rechnet Broadcom mit weiterem Wachstum. Der KI-Chipumsatz soll sich im Jahresvergleich etwa verdoppeln. Zusätzlich steht ein riesiger Auftragsbestand im Raum, der die Nachfrage über viele Quartale absichert.
Warum also die Nervosität?
Der Grund für die Nervosität liegt in den Margen begürndet. Der wachsende KI-Anteil drückt kurzfristig auf die Bruttomarge. Das schreckt kurzfristig orientierte Investoren ab. Doch dieser Effekt überdeckt ein starkes Fundament.
Broadcom erzeugt enorme Cashflows. Die Investitionen bleiben niedrig. Das Softwaregeschäft, gestützt durch VMware, liefert extrem hohe Margen und stabile Einnahmen. Es wirkt wie ein Stoßdämpfer gegen Schwankungen im Chipgeschäft.
Diesen Vorteil hat Broadcom!
Strategisch hat Broadcom einen Vorteil. Hyperscaler können an Netzwerken und Optik kaum sparen, ohne Leistung zu verlieren. Auch kundenspezifische Chips binden Kunden langfristig. Ein Austausch wäre teuer und langsam.
Bei Broadcom prallen starke operative Daten auf kurzfristige Sorgen. Hinter dem Kursrückgang steckt kein Nachfrageproblem. Es ist die Angst vor Margendruck. Wer genauer hinsieht, erkennt eine Firma, die tief im Herz der KI-Infrastruktur verankert ist – und genau davon lebt. Es lohnt sich daher für langfristig orientierte Anleger, die unter Druck geratene Aktie von Broadcom in ihr Depot zu legen.
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