Bei Adidas kippt die Stimmung abrupt. Letzte Woche Freitag crashte die Aktie um über 10 Euro. Der Grund: Ein Analyst hat sich Adidas genauer geschaut und senkte den Daumen. Das verstärkte den Verkaufsdruck. Für Anleger ist das ein klares Warnsignal.
Adidas: Der Markt reagiert nervös
Auslöser des Kurssturzes ist eine Neubewertung durch die Royal Bank of Canada. Die Analysten ziehen die Reißleine und stufen Adidas herab. Statt weiterer Stärke trauen sie dem Konzern nur noch eine Entwicklung im Gleichschritt mit der Branche zu.
Adidas Aktie Chart
Der Grund liegt im Blick nach vorn. Für 2026 erwarten die Experten einen sehr vorsichtigen Ausblick des Managements. Das schürt Zweifel an Tempo und Wachstum.
Viele Investoren hatten auf mehr Zuversicht gesetzt. Stattdessen wächst die Sorge, dass Adidas selbst nicht an einen schnellen Durchbruch glaubt. Die Folge zeigt sich direkt im Kurs. Mehr als fünf Prozent Verlust an nur einem Handelstag sprechen eine deutliche Sprache.
Adidas bleibt angeschlagen!
Die Herabstufung trifft einen Konzern, der ohnehin unter Druck steht. In den letzten 12 Monaten lief es für Adidas alles andere als rund. Die Aktie verlor insgesamt über 40 Prozent. Kurze Erholungen im Frühjahr und Sommer hielten nicht lange. Ab Herbst übernahmen die Verkäufer das Kommando. Während der Dax zulegte, blieb Adidas deutlich zurück.
Adidas bleibt einer der schwächsten Werte im Dax – und der Trend ist klar abwärtsgerichtet.
Für Anleger bleibt die Lage schwierig
Der Sportartikelmarkt wirkt gesättigt. Die Dynamik lässt nach. Steigende Kosten und vorsichtige Planungen bremsen die Fantasie. Ohne klare Impulse droht die Aktie in einer Abwärtsphase festzustecken. Wer investiert ist, braucht starke Nerven. Neueinsteiger sollten sich bewusst sein, dass hier vorerst wenig Rückenwind weht.
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