Darden-Aktie bricht ein: Fleischpreise belasten Ergebnis

Darden wächst kräftig, doch teures Rindfleisch und Shrimps belasten die Margen. Aktie verliert fast 8%.

Auf einen Blick:
  • Umsatz steigt um 10% auf 3,04 Mrd. USD, Gewinn leicht unter Erwartungen
  • Rohstoffpreise treiben Inflation auf bis zu 3,5%
  • Prognose für Umsatzwachstum auf 7,5–8,5% angehoben

Ein Umsatzplus und steigende Gästezahlen hätten eigentlich für gute Stimmung sorgen können. Stattdessen wurde die Darden-Aktie am Donnerstag kräftig abgestraft. Der Betreiber von Olive Garden und LongHorn Steakhouse verlor 7,69% und schloss bei 192,74 USD. Der Hauptgrund: steigende Kosten für Rindfleisch und Shrimps, die die Margen belasten.

Starke Nachfrage, aber knappe Margen

Im ersten Quartal erzielte Darden 3,04 Mrd. USD Umsatz, ein Zuwachs von 10% gegenüber dem Vorjahr. Olive Garden und LongHorn konnten jeweils rund 6% mehr Umsatz auf vergleichbarer Basis verbuchen. Der Gewinn pro Aktie stieg zwar von 1,75 auf 1,97 USD, blieb damit aber knapp unter den Erwartungen der Analysten von 2,00 USD.

Inflation frisst Erträge

Das Problem liegt nicht auf der Nachfrageseite, sondern bei den Kosten. Darden warnte, dass die Inflation für das Gesamtjahr bei 3% bis 3,5% liegen dürfte, höher als zuvor erwartet. Besonders Rindfleisch wird teurer: kleinere Bestände in den USA und Importzölle auf brasilianisches Fleisch treiben die Preise nach oben. Auch Shrimps verteuern sich durch neue Handelsbarrieren.

Darden Restaurants Aktie Chart

Ausblick bleibt positiv

Trotz der Belastungen erhöhte das Management seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Erwartet wird nun ein Umsatzwachstum von 7,5% bis 8,5% statt bislang 7% bis 8%. Auch die Prognose für die Same-Store-Sales wurde leicht angehoben. Beim Gewinn je Aktie bleibt das Unternehmen bei 10,50 bis 10,70 USD – ein deutliches Plus im Vergleich zu 8,88 USD im Vorjahr.

Frische Ansätze im Marketing

Darden setzt neben den klassischen Restaurantbesuchen verstärkt auf Lieferungen. Olive Garden erhielt einen zusätzlichen Schub, insbesondere bei jüngeren Kunden, durch die Partnerschaft mit Uber Direct. Eine groß angelegte Gratis-Lieferkampagne hatte zur Folge, dass die Bestellungen sich zeitweise verdoppelten; und selbst nach dem Ende der Aktion lagen die Zahlen rund 40% über dem Niveau vor der Kampagne. Das macht zumindest Hoffnung, dass Darden die Kostenproblematik durch organisches Wachstum dauerhaft kompensieren kann.

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