Daldrup & Söhne hat die Weichen auf Expansion gestellt. Während der Spezialist für Geothermie seine Bilanz für 2025 festzurrt, sorgt vor allem der Blick in die Auftragsbücher für Aufsehen. Innerhalb eines Jahres hat sich das Volumen vervierfacht.
Der Auftragsbestand kletterte bis Ende März 2026 auf 120 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum lagen die Bestellungen noch bei 31 Millionen Euro. Die Nachfrage nach nachhaltiger Energiegewinnung treibt das Geschäft im Spezialtiefbau massiv voran.
Analyst Ralf Marinoni von der Quirin Privatbank reagiert prompt auf diese Entwicklung. Er bestätigt sein „Buy“-Rating und sieht das Kursziel bei 28,80 Euro. Marinoni verweist dabei explizit auf die hohe operative Dynamik des Bohrspezialisten.
Die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 untermauern diesen Trend. Daldrup erzielte eine Gesamtleistung von 51,1 Millionen Euro bei einem operativen Ergebnis (EBIT) von 8,7 Millionen Euro.
Das entspricht einer starken EBIT-Marge von 17,1 Prozent. Unterm Strich blieb ein Jahresüberschuss von 7,7 Millionen Euro stehen. Je Aktie verdiente das Unternehmen damit 1,29 Euro.
Für das laufende Jahr 2026 plant der Vorstand vorsichtig weiter. Die angestrebte Gesamtleistung liegt bei rund 58 Millionen Euro.
Die Profitabilität soll sich dabei im gesunden Bereich einpendeln. Das Management erwartet eine EBIT-Marge zwischen 11,5 und 13,5 Prozent.
Die finanzielle Basis wirkt stabil. Das Unternehmen verfügt über liquide Mittel von 13 Millionen Euro. Hinzu kommt ein Free Cashflow von 5,2 Millionen Euro aus dem vergangenen Jahr.
Im dritten Quartal stehen nun wichtige Termine an. Nach der Hauptversammlung wird der Halbjahresbericht zeigen, wie schnell Daldrup den massiven Auftragsberg in Umsatz ummünzen kann.
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