D-Wave Quantum: Man hätte gewarnt sein können!

Die Aktie von D-Wave Quantum hat seit ihrem Höchststand 65 Prozent an Börsenwert eingebüßt. Angesichts der Umstände war das allerdings keine Überraschung.

Auf einen Blick:
  • Die D-Wave-Aktie befindet sich weiter im Rückwärtsgang, was aber kaum verwundert
  • Die Bewertung des Quantencomputer-Entwicklers ist noch immer völlig irrational
  • 24,6 Millionen US-Dollar Jahresumsatz treffen auf 5,99 Milliarden Dollar Börsenwert
  • Dabei haben die Papiere von D-Wave Quantum seit Oktober bereits 65 Prozent eingebüßt

Die Aktie von D-Wave Quantum verliert immer mehr an Wert. Vor zwei Wochen noch bei 16,70 Euro gehandelt, notieren die Papiere des Quantencomputer-Entwicklers aktuell bei weniger als 14 Euro – ein Minus von 17 Prozent. Geht man weiter zurück, könnte einem schwindelig werden: Gut 40 Euro war die D-Wave-Aktie im Oktober 2025 wert, seitdem beläuft sich der Abschlag auf satte 65 Prozent. Doch die Anleger hätten gewarnt sein können.

D-Wave Quantum flog aus dem Wolkenkuckucksheim

Bereits kurz vor ihrem Rekordhoch, die Aktie von D-Wave Quantum notierte bei etwas über 30 Euro, wurde an dieser Stelle klar benannt, dass diese Bewertung eher aus dem Wolkenkuckucksheim stammt, das sei unbestritten. 3500 Prozent habe die D-Wave-Aktie innerhalb eines Jahres zugelegt. „Das Risiko ist enorm“, so die damalige Einschätzung – die sich prompt bewahrheiten sollte. Und es ist ja auch kein Wunder.

Sicherlich: An der Börse wird Zukunft gehandelt, das ist allgemein bekannt. Völlig abstruse Phantasien aber sind ein schlechter Ratgeber. Und bei D-Wave gehen Bewertung und Realität noch immer weit auseinander. Mit 5,99 Milliarden US-Dollar wird das Mini-Unternehmen laut finanzen.net sogar nach ihrem Kurseinbruch noch bewertet. Diese trifft auf einen Jahresumsatz 2025 von 24,6 Millionen US-Dollar, kein Witz.

  • Dass sich der Umsatz im vergangenen Jahr damit um 179 Prozent im Jahresvergleich gesteigert hatte, geschenkt
  • Denn selbstredend bleibt D-Wave mit den weiterhin kümmerlichen Zahlen ein enormer Verlustbringer

D-Wave kämpft mit zunehmender Konkurrenz

Das gilt fürs Unternehmen selbst – und auch für die Anleger. Sollte Quantencomputing, irgendwann nach 2030, tatsächlich etabliert (und kommerzialisiert) sein, ist überhaupt nicht gesagt, ob D-Wave Quantum dann eine entscheidende Rolle spielen wird. Angesichts der zunehmenden Konkurrenz ist nicht einmal gesichert, dass das Unternehmen dann noch existiert. Nur, damit auch das mal gesagt ist.

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