Die D-Wave Quantum-Aktie kassiert mit einem Kursverlust von knapp über zehn Prozent am Freitag einen heftigen Dämpfer. Was steckt hinter dem Einbruch des Quantencomputerherstellers?
Alle Erwartungen verfehlt
Auslöser des heutigen Kursrückgangs der D-Wave Quantum-Aktie war die Vorstellung der Quartalszahlen. Der Umsatz kletterte zwar von 2,3 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf 2,8 Millionen US-Dollar im abgelaufenen Vierteljahr, aber Analysten hatten im Vorfeld einen deutlich höheren Anstieg auf 3,6 Millionen US-Dollar auf dem Zettel.
Auch beim Ergebnis konnte D-Wave Quantum nicht überzeugen. Der Verlust erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von -0,12 auf -0,37 US-Dollar je Aktie. Analysten gingen zuvor von einem Verlustrückgang auf -0,06 Dollar aus.
Nicht besser war das Bild bei den Zahlen für das Gesamtjahr 2025. Der Umsatz verdreifachte sich auf Jahressicht zwar fast auf 24,6 Millionen US-Dollar. Aber auch hier erwartete sich der Markt mit 25,4 Millionen Dollar Umsatz etwas mehr.
Noch schlechter fiel die Ergebnisentwicklung aus. Der Verlust je Aktie stieg 2025 auf -1,10 US$ je Aktie — deutlich mehr als die von Analysten prognostizierten -0,21 US$.
Die Bewertung passt nicht
In Summe ergibt sich bei D-Wave Quantum somit das Bild einer verringerten Umsatzdynamik bei gleichzeitig erhöhten Verlusten. Eine Kombination, die der Börse bei Technologieunternehmen überhaupt nicht gefällt.
Dies vor allem vor dem Hintergrund der immer noch exorbitant hohen Bewertung der D-Wave Quantum-Aktie. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis beträgt gegenwärtig sage und schreibe 300.
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