D-Wave Quantum-Aktie: Unfassbar, was da gerade passiert!

Der japanische Mobilfunkanbieter hat eine zweite D-Wave-Lösung in den Regelbetrieb aufgenommen und senkt damit Netzbelastungen.

Auf einen Blick:
  • Zweite Quantenanwendung im Mobilfunknetz integriert
  • Registrierungslast in Spitzenzeiten um 65,3 Prozent reduziert
  • Paging-Signale im Testbereich um sieben Prozent gesenkt
  • Berechnung in etwa fünf Minuten abgeschlossen

Der Quantencomputer-Spezialist D-Wave Quantum kann einen weiteren Erfolg für seine Technologie vorweisen. Der japanische Mobilfunkkonzern NTT DOCOMO hat den produktiven Einsatz von D-Wave-Technologie ausgeweitet und nutzt inzwischen eine zweite Quantenanwendung zur Optimierung seines Mobilfunknetzes.

D-Wave Quantum-Aktie: Quantencomputer sollen Mobilfunknetze effizienter machen

NTT DOCOMO betreibt nach eigenen Angaben ein landesweites Netz mit rund 250.000 Mobilfunkstationen und mehr als 93 Millionen Mobilfunkanschlüssen. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, die Vielzahl an Hintergrundsignalen effizient zu steuern, die für die Erreichbarkeit von Smartphones, Smartwatches und anderen vernetzten Geräten notwendig sind.

Die neue Anwendung nutzt die Technologie von D-Wave, um zwei unterschiedliche Arten von Netzwerksignalen gleichzeitig zu optimieren. Dabei konnte der Betreiber in einem untersuchten Netzabschnitt mit 333 Mobilfunkstationen die Belastung durch Standortregistrierungen in Spitzenzeiten um 65,3 Prozent und die Anzahl der sogenannten Paging-Signale um sieben Prozent senken. Die Berechnung wurde innerhalb von etwa fünf Minuten abgeschlossen. Nach Angaben von D-Wave konnten die bisherigen klassischen Verfahren diese Aufgabe nicht schnell genug für den produktiven Einsatz lösen.

D-Wave Quantum-Aktie: Von Pilotprojekten zum operativen Einsatz

Besonders wichtig ist, dass es sich nicht mehr um einen Versuchsbetrieb handelt. Die Lösung wurde bereits landesweit in den regulären Netzbetrieb integriert. Damit gehört NTT DOCOMO zu den wenigen Unternehmen weltweit, die Quantencomputing nicht nur testen, sondern aktiv im Tagesgeschäft einsetzen.

Nach Angaben von Hiroshi Kawakami von NTT DOCOMO ermöglicht die neue Anwendung die Optimierung eines deutlich komplexeren Bereichs des Netzmanagements, als es die erste Quantenanwendung konnte.

Für Anleger ist die Meldung ein weiteres Beispiel dafür, dass Quantencomputer zunehmend praktische Probleme lösen und nicht mehr nur Forschungsprojekte sind. Besonders interessant ist, dass die Technologie bei einem der größten Mobilfunkanbieter der Welt produktiv eingesetzt wird.

D-Wave konzentriert sich auf Optimierungsaufgaben, bei denen innerhalb kurzer Zeit Millionen oder sogar Milliarden möglicher Lösungen bewertet werden müssen. Gelingt die weitere Kommerzialisierung solcher Anwendungen, könnte dies die Akzeptanz von Quantencomputern in Branchen wie Telekommunikation, Logistik und Industrie deutlich beschleunigen.

D-Wave Quantum-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue D-Wave Quantum-Analyse vom 21. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten D-Wave Quantum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für D-Wave Quantum-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

D-Wave Quantum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)