Liebe Leserin, lieber Leser,
Anfang Januar setzt traditionell die Elektronikmesse CES die ersten Techniktrends des Jahres. Und in den kommenden Tagen ist D-Wave Quantum mit am Start, denn erstmals widmet die Messe in Las Vegas der Quantentechnologie einen zentralen Fokus. Der Aktie des Entwicklers und Herstellers von Quantencomputern tut das offensichtlich gut: Am Montag schoss die D-Wave-Aktie in New York gleich mal um knapp neun Prozent auf 30,64 US-Dollar. Und zwei Analysehäuser glauben an noch mehr.
Kursziel für D-Wave Quantum bei 45 Dollar
- Jefferies und Wedbush Securities begannen im Dezember, die D-Wave-Aktie zu beobachten und zu bewerten
- Während Wedbush ein Kursziel von 35 US-Dollar aufgerufen hat, liegt der faire Wert für Jefferies bei sogar 45 Dollar
Die Analysten von Jefferies sprechen von einem „Investmentthema, das eine ganze Generation prägen könnte“. Der Hintergrund: Quantencomputer können mathematische Probleme sehr viel schneller lösen als konventionelle Rechner, beispielsweise beim Verschlüsseln von Daten, in der Materialforschung und beim maschinellen Lernen für KI-Anwendungen, heißt es beim Handelsblatt. Die Technologie gilt mittelfristig auch als energieeffizienter, doch sie stehe trotz großer Fortschritte noch am Anfang.
Jeffries betont Position von D-Wave
Jefferies hob laut investing.com die Position von D-Wave Quantum hervor, von einem positiven Branchenumfeld zu profitieren, „das die Stimmung und die Nutzung verschiedener Quantenarchitekturen verbessert“, wie es heißt. Die Analysten merkten demnach an, dass D-Wave durch die kommerzielle Verfügbarkeit von Advantage2 über die Leap-Plattform von Katalysatoren profitiert, die zu einer besseren Kundenaufklärung, größeren Budgets für Experimente und Pilotprojekten führen, welche die Pipeline für das Annealing-Verfahren füllen.
„Das Analysehaus verwies auf die zweigleisige Roadmap von D-Wave, die das Annealing-Verfahren für Optimierungsaufgaben mit dem Gattermodell für Simulationen, Chemie und lineare Algebra kombiniert“, so der Bericht. Dieser Ansatz nutzt demnach eine gemeinsame supraleitende Chip-Architektur und zielt auf etwa 100.000 Annealing-Qubits durch Multi-Chip-Strukturen ab, währenddessen über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren Fluxonium- und Kryo-Kontrolltechnologien zur Entwicklung logischer Qubits vorangetrieben werden.
Auch Wedbush von Quantencomputing überzeugt
Ebenfalls überzeugt, aber nicht ganz so euphorisch sind die Kollegen von Wedbush: Am 17. Dezember nahmen die Analysten die Aktie von D-Wave Quantum mit einem „Outperform“-Rating und einem Kursziel von 35 US-Dollar in die Beobachtung auf. Damit sieht Wedbush aktuell noch ein Aufwärtspotenzial bei den Papieren von knapp 15 Prozent.
Das Analysehaus argumentiert laut Yahoo Finance, dass D-Wave „eine herausragende Investition darstellt, da das Unternehmen in einer ansonsten noch jungen Branche bereits marktreif ist“. Wedbush hob die unmittelbare Anwendbarkeit der Annealing-Systeme auf komplexe Optimierungsprobleme, seine breite Marktpräsenz in verschiedenen Branchen sowie den Wettbewerbsvorteil seiner energieeffizienten Hardware hervor.
D-Wave mit Session auf der CES
Murray Thom, Vice President für Quantentechnologie-Evangelisierung bei D-Wave, hält nun am Mittwoch auf der CES eine Masterclass mit anschließender Demonstration. Er zeigt den Teilnehmern laut Mitteilung, wie sie bereits heute von Quantencomputing profitieren könnten. Thom gibt demnach Einblicke in kommerzielle und Forschungsprojekte, die veranschaulichen, wie die leistungsstarken und energieeffizienten Quantencomputer von D-Wave komplexe Probleme in Bereichen wie Fertigung, Lieferkette, Materialwissenschaft und Telekommunikation lösen können.
- Die Session beleuchtet außerdem das Synergiepotenzial zwischen Quantencomputing, KI und Blockchain
- Sie gebe zudem Einblicke, warum die Integration dieser wichtigen Technologien derzeit von entscheidender Bedeutung sei
Das klingt zweifellos nach Zukunft. Ob sich D-Wave letztlich gegen die zahlreichen Wettbewerber am Markt durchsetzen wird, steht auf einem anderen Blatt.
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