Starker Erfolg für D-Wave Quantum: Nach Unternehmensangaben hat die Tochtergesellschaft Quantum Circuits eine erneute Förderung für das Forschungsprojekt SQFab erhalten.
Das Projekt wird vom US-Verteidigungsministerium über das regionale Konsortium NORDTECH im Rahmen des nationalen Mikroelektronik-Programms Microelectronics Commons gefördert.
D-Wave Quantum-Aktie: Ziel ist skalierbare Herstellung von Quantenprozessoren
Das Projekt SQFab – was für verbesserte Materialien zur skalierbaren Fertigung supraleitender Quantenbits steht – ist eines von vier Vorhaben, die insgesamt mehr als 25 Millionen Dollar an Folgeförderung erhalten, nachdem sie im ersten Jahr wesentliche Meilensteine bei der Entwicklung und Charakterisierung zentraler Quantencomputer-Bauteile erreicht hatten.
Die Förderung zielt darauf ab, neue Materialien und Fertigungsverfahren zu entwickeln, mit denen sich supraleitende Quantenbits künftig in großem Maßstab herstellen lassen – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu fehlerkorrigierten Quantencomputern.
D-Wave-Chef Alan Baratz betonte, die Auszeichnung spiegele die wachsende Anerkennung wider, dass Quantencomputing eine wichtige Rolle für die US-amerikanische Mikroelektronik-Innovation spielen werde. Chefwissenschaftler Rob Schoelkopf hob die Bedeutung des Projekts für den Transfer modernster Nanofertigung vom Labor in die industrielle Produktion hervor.
D-Wave Quantum-Aktie: Nationale Sicherheit als Treiber der Quantenforschung
Das übergeordnete Microelectronics-Commons-Programm des Verteidigungsministeriums verfolgt das Ziel, die heimische Halbleiterfertigung zu stärken, Lieferketten zu diversifizieren und die technologische Führungsrolle der USA in strategisch relevanten Bereichen zu sichern.
D-Wave ist dabei mit seiner Tochtergesellschaft Quantum Circuits vertreten, die auf sogenannte Gate-Modell-Quantenprozessoren spezialisiert ist – eine Technologie, die D-Wave durch die Übernahme von Quantum Circuits ergänzend zu seinen bewährten Optimierungsrechnern aufgebaut hat.
Die staatliche Förderung ist für D-Wave-Anleger ein zweischneidiges Signal: Einerseits bestätigt sie die technologische Relevanz des Unternehmens für nationale Sicherheitsanwendungen. Andererseits erinnert sie daran, dass der kommerzielle Quantenmarkt noch weit von der Reife entfernt ist – und staatliche Fördergelder vorerst eine wichtige Einnahmequelle bleiben.
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