Die Anleger sind bei D-Wave Quantum wahrlich Kummer gewohnt, zumindest wenn sie im vergangenen halben Jahr erst beim Entwickler von Quantencomputern eingestiegen sein sollten. In diesem Zeitraum haben die Papiere nach ihrem Höhenflug bis Oktober auf 46,75 US-Dollar nämlich nicht weniger als 70 Prozent an Wert eingebüßt. Die gute Nachricht aber ist, dass sich die D-Wave-Aktie zuletzt stabilisiert hat, aktuell bei 14,25 Dollar gehandelt wird. Und das trotz eine deutlichen Abwertung durch Analysten. Das hat seinen Grund.
D-Wave Quantum bleibt auf „Outperform“
Denn laut Medienberichten hat Mizuho hat das Kursziel für D-Wave Quantum zwar gesenkt, allerdings lediglich von zuvor sehr ambitionierten 40 auf jetzt 31 US-Dollar. Angesichts einer erwarteten Kursverdopplung blieb die Einstufung jedoch auf „Outperform“, wie das japanische Finanzinstitut laut investing.com am Montag mitteilte.
„Hintergrund der Kurszielreduzierung ist die aktualisierte Einschätzung des Quantencomputing-Sektors durch das Finanzinstitut nach der GTC-Konferenz und jüngsten Branchenankündigungen“, heißt es in dem Bericht. Mizuho senkte demnach auch die Kursziele für die Wettbewerber Rigetti Computing und IonQ, beließ demnach auch hier die Einstufung aber auf „Outperform“. Zum Hintergrund:
- D-Wave Quantum erwirtschaftete im vierten Quartal 2025 nach Angaben der IT Times einen Umsatz von 2,752 Mio. US-Dollar
- Dies bedeutete einen Anstieg um 19 Prozent zum Vorjahreszeitraum, sodass sich das Umsatzwachstum deutlich verlangsamte
Investmentbank glaubt weiterhin an D-Wave
Operativ hatte D-Wave Quantum im Berichtszeitraum ein Minus von 34,84 Mio. US-Dollar ausgewiesen, vergößerte damit das Defizit im Vergleich zum Vorjahr mit -20,23 Mio. US-Dollar deutlich. Mizuho begründet die Kurszielsenkung mit dem zunehmenden Wettbewerb und den steigenden Investitionen aller führenden Anbieter, bleibt aber insgesamt optimistisch beim Thema Quantencomputing. Und somit auch für D-Wave.
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