D-Wave Quantum-Aktie: Das ändert alles!

Die Aktie von D-Wave Quantum schoss am Donnerstag um rund 25 Prozent nach oben. Die USA unter Trump machen 100 Millionen Dollar Fördergelder locker.

Auf einen Blick:
  • Die D-Wave-Aktie bekommt 100 Millionen Dollar von der US-Regierung
  • Präsident Donald Trump will Quantencomputing nach vorne bringen
  • Die Aktie von D-Wave Quantum erlebte daraufhin einen Höhenflug
  • Doch der defizitäre Entwickler konkurriert mit Schwergewichten wie IBM

Die Aktie von D-Wave Quantum befand sich bis zuletzt gehörig unter Druck. Von einem Kurs von 46,75 US-Dollar noch im Oktober, waren die Papiere des Quantencomputer-Entwicklers um fast 60 Prozent abgestürzt. 19,30 US-Dollar war die D-Wave-Aktie am Mittwoch zum Börsenschluss in New York nur noch wert. Doch der Donnerstag brachte gute Neuigkeiten – und die Aktie hob um rund ein Viertel ab bis auf 24,78 Dollar. Was 100 Millionen Dollar doch ausmachen können.

D-Wave Quantum Aktie Chart

D-Wave Quantum erhält Millionenförderung

Denn die USA wollen unter Donald Trump das Quantencomputing mit zwei Milliarden Dollar fördern, wie das Wall Street Journal berichtet. Das Geld soll an neun Unternehmen fließen – im Gegenzug will sich die Regierung Anteile an den Firmen sichern. Und wie D-Wave Quantum mitteilt, gehen besagte 100 Millionen im Rahmen des US-Gesetzes „CHIPS and Science Act“ in ihre Tasche. Im Zusammenhang mit der Ausfertigung der endgültigen Förderverträge will D-Wave Stammaktien im Wert von 100 Millionen US-Dollar an das US-Handelsministerium ausgeben.

Das frische Kapital soll D-Wave Quantum dabei unterstützen, die Auslieferung fortschrittlicher supraleitender Quantencomputer zu beschleunigen – darunter ein Annealing-System mit 100.000 Qubits sowie ein Gate-Modell-System mit 10.000 Qubits, wie es heißt. Während die Annealing-Quantencomputer von D-Wave bereits heute kommerziell verfügbar sind, werde erwartet, dass das Gate-Modell-System mit 10.000 physischen Qubits – die 100 logische Qubits ermöglichen – ebenfalls die kommerzielle Marktreife erlangt.

  • Für die Anleger ändert die neue Finanzspritze vom Staat offenbar alles
  • Doch die Warnung gilt nach wie vor: Ein Erfolg ist keinesfalls ausgemacht

D-Wave konkurriert gegen Weltkonzern IBM

D-Wave arbeitet hoch defizitär, ob sich das relativ kleine Unternehmen am Markt etablieren kann, ist völlig unklar. Das zeigt auch die gewaltige Konkurrenz. Den größten Anteil der US-Fördergelder soll dem Bericht zufolge Schwergewicht IBM erhalten: Für den Weltkonzern ist eine Milliarde Dollar vorgesehen.

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