Fast 40 Prozent im Minus seit Jahresbeginn, gut 31 Prozent allein im letzten Monat, und heute nochmal minus 7,3 Prozent. Die D-Wave Quantum-Aktie macht gerade keine Freude, das ist die kurze Version. Die etwas längere: Sie bewegt sich von 46,75 Dollar, dem 52-Wochen-Hoch, auf aktuell ein Niveau, das deutlich näher am 52-Wochen-Tief von 12,75 Dollar liegt als an der Spitze.
Trotzdem: „Strong Buy“
Und genau in diesem Umfeld taucht eine Analyse auf, die die Aktie als starken Kauf einstuft. Der Autor räumt dabei selbst ein, er habe zunächst gedacht, er liege falsch, kommt dann aber zum Schluss: nein, eigentlich nicht. Zwei Protokolle seien besser als eines, lautet das Argument, und wer D-Wave Quantum kennt, weiß, dass es dabei um den hybriden Ansatz des Unternehmens geht, klassisches und Quantencomputing zu kombinieren.
Ob das reicht, um den Kursverfall zu stoppen? Die Marktkapitalisierung liegt noch bei rund 6,2 Milliarden Dollar, also kein Penny Stock. Aber die Kursbewegung der letzten Wochen liest sich nicht wie eine Konsolidierung, sondern wie ein anhaltender Ausverkauf.
Was Anleger jetzt wissen wollen
Die Suchanfragen rund um die Aktie sind aufschlussreich. Prognosen bis 2030, Kursziele, Dividende. Zur Dividende kurz: D-Wave zahlt keine. Und zu den Kurszielen: Die nächsten harten Zahlen kommen erst am 15. Oktober, bis dahin ist viel Raum für Spekulation in beide Richtungen.
Wer auf eine schnelle Erholung setzt, braucht starke Nerven. Wer auf 2030 schaut, braucht vor allem eines: Geduld. Und die Bereitschaft, noch tiefer ins Minus zu rutschen, bevor irgendetwas dreht.
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