D-Wave: 20-Millionen-Vertrag mit Florida Atlantic

D-Wave Quantum verzeichnet einen Umsatzeinbruch von 81 Prozent, während die Auftragseingänge auf Rekordniveau steigen. Analysten bleiben trotz Kurszielsenkungen optimistisch.

Auf einen Blick:
  • Umsatz bricht um 81 Prozent ein
  • Auftragseingänge erreichen Rekordhöhe
  • Zwei Großverträge treiben Wachstum
  • Analysten senken Kursziele leicht

Starke Auftragseingänge, schwache Umsätze. Bei D-Wave Quantum klaffen Realität und Zukunftserwartungen aktuell weit auseinander. Die Folge: Anleger reagieren nervös und schicken die Aktie auf Talfahrt.

Allein in der vergangenen Woche verlor das Papier rund 15 Prozent an Wert. Aktuell notiert die Aktie bei 16,15 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf fast 33 Prozent. Der Auslöser für den jüngsten Kursrutsch liegt im aktuellen Quartalsbericht.

Der Umsatz brach im Jahresvergleich um 81 Prozent auf 2,9 Millionen US-Dollar ein. Das Management begründet diesen Rückgang mit einem fehlenden Großauftrag. Im Vorjahreszeitraum hatte ein solcher Systemverkauf die Kassen noch gefüllt. Ohne diesen Einmaleffekt fällt das Basisgeschäft aktuell schwach aus.

Volle Auftragsbücher

Den schwachen Erlösen stehen explodierende Auftragseingänge gegenüber. Die Neubestellungen schossen um fast 2.000 Prozent auf 33,4 Millionen Dollar nach oben. Ein Rekordwert. Zwei Großverträge treiben dieses Wachstum maßgeblich an. Die Florida Atlantic University kauft ein System für 20 Millionen Dollar. Ein weiteres Fortune-100-Unternehmen bucht Quantencomputing-Dienstleistungen im zweistelligen Millionenbereich. Diese Verträge sichern langfristige Einnahmen.

Finanziell steht der Konzern solide da. Die Barreserven kletterten um 93 Prozent auf knapp 588 Millionen Dollar. Dieses Polster sichert die Integration der kürzlich übernommenen Quantum Circuits ab. Auch die Entwicklung neuer fehlerkorrigierter Systeme ist damit finanziert. D-Wave erkauft sich so wertvolle Zeit für die Kommerzialisierung. Insiderverkäufe sorgen derweil für leichte Dissonanzen. Vizepräsidentin Sophie C. Ames trennte sich kürzlich von einem kleinen Aktienpaket.

Analysten senken Kursziele

Wall-Street-Experten bewerten die Zahlen differenziert. Die Investmentbank Mizuho senkte ihr Kursziel auf 29 Dollar. Canaccord reduzierte die Erwartungen auf 41 Dollar. Beide Häuser raten aber weiterhin zum Kauf der Aktie. Sie verweisen auf die beschleunigten Systemverkäufe. Auch die wachsende Akzeptanz der Quantentechnologie in großen Unternehmen stützt den Optimismus der Analysten.

Neue Impulse könnten bereits in Kürze folgen. Am morgigen Mittwoch präsentiert sich das Management auf der J.P. Morgan Technologiekonferenz in Boston. Dort erwarten Investoren konkrete Aussagen zur weiteren Umsatzentwicklung. Ein überzeugender Auftritt könnte den Abwärtstrend der Aktie stoppen.

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