D-Wave: 125 Prozent Ausgabensteigerung durch Übernahme

D-Wave Quantum verzeichnet massiven Auftragseingang, kämpft aber mit Umsatzrealisierung und hohen Kosten. Die Aktie verliert deutlich.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert nach Quartalsbericht
  • Auftragseingang steigt rasant
  • Operative Ausgaben mehr als verdoppelt
  • Investorentag im Juni geplant

Starke Nachfrage, schwache Kurse. Bei D-Wave Quantum klaffen Realität und Stimmung derzeit weit auseinander. Ein massiver Auftragsbestand steht einem enttäuschenden Umsatz gegenüber. Das Management muss nun dringend Überzeugungsarbeit leisten.

Die Folge: Die Aktie steht unter Druck. Am Freitag schloss das Papier bei 17,48 Euro. Das entspricht einem Tagesverlust von rund sieben Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf 27 Prozent.

Auslöser für die Talfahrt war der jüngste Quartalsbericht. D-Wave meldete einen Umsatz von knapp drei Millionen US-Dollar. Analysten hatten mehr erwartet. Der Nettoverlust fiel mit 18,5 Millionen US-Dollar immerhin geringer aus als befürchtet.

Die operativen Ausgaben stiegen parallel dazu massiv an. Sie kletterten um 125 Prozent auf 56,5 Millionen US-Dollar. Hauptgrund dafür waren Kosten für die Übernahme von Quantum Circuits.

Die Lücke zwischen Auftrag und Umsatz

Das eigentliche Problem liegt in der Verbuchung der Umsätze. Die Auftragseingänge sprangen im Jahresvergleich um fast 2.000 Prozent nach oben. Das signalisiert eine enorme Nachfrage.

CEO Alan Baratz warnte bereits vor schwankenden Einnahmen. Das Unternehmen muss den gewaltigen Auftragsbestand erst in wiederkehrende Umsätze umwandeln. Gelingt das nicht, droht bei den hohen Ausgaben ein Risiko.

Ein finanzielles Polster ist vorhanden. Ende März verfügte D-Wave über liquide Mittel von rund 588 Millionen US-Dollar. Das gibt dem Management strategischen Spielraum.

Überzeugungsarbeit auf der Roadshow

Ab dieser Woche startet das Unternehmen eine Charmeoffensive. Das Management besucht bis Ende Mai drei große Investorenkonferenzen. Darunter Termine bei J.P. Morgan und TD Cowen.

Der Höhepunkt folgt am 1. Juni. D-Wave veranstaltet seinen ersten Investorentag an der New Yorker Börse. Dort will die Führungsebene Klarheit über die Technologiestrategie und das Wachstum schaffen.

Das ist besonders wichtig für die Aktionärsstruktur. Privatanleger halten rund 65 Prozent der handelbaren Aktien. Diese Gruppe reagiert oft sensibel auf unklare Zukunftsaussichten.

Analysten bleiben trotz der jüngsten Enttäuschung optimistisch. Mizuho senkte das Kursziel zwar auf 29 US-Dollar, rät aber weiterhin zum Kauf. Der Konsens der Experten sieht den fairen Wert im Schnitt bei knapp 35 US-Dollar. Das Management muss auf dem Investorentag im Juni nun konkrete Wege aufzeigen. Nur so fließen die hohen Auftragsbestände zügig in echten Umsatz.

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