CrowdStrike bereitet sich auf eine Zäsur vor. Nach Börsenschluss am Mittwoch führt der Cybersecurity-Spezialist einen Aktiensplit im Verhältnis 4 zu 1 durch. Das Ziel ist klar: Die optisch teure Aktie soll für Privatanleger wieder erschwinglicher werden.
Der Kurs reagiert positiv und kletterte zuletzt um 3,02 Prozent auf 624,90 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus bereits auf über 61 Prozent. Damit notiert das Papier nur noch knapp unter seinem Rekordhoch.
Wachstum über den Erwartungen
Die operative Entwicklung stützt den Kursanstieg. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 26 Prozent auf 1,39 Milliarden US-Dollar. Besonders wichtig für Analysten: Die jährlich wiederkehrenden Umsätze wuchsen um 32 Prozent.
CrowdStrike schreibt mittlerweile schwarze Zahlen. Der Nettogewinn belief sich im Berichtszeitraum auf rund 283 Millionen US-Dollar. Während Wettbewerber wie Zscaler zuletzt mit vorsichtigen Prognosen enttäuschten, baut CrowdStrike seine Marktanteile weiter aus.
Fokus auf KI-Sicherheit
Technologisch setzt der Konzern auf die Absicherung künstlicher Intelligenz. Die Plattform Falcon AIDR wurde massiv erweitert. Durch tiefe Integrationen in Google Cloud und Microsoft Azure will CrowdStrike Angriffe auf KI-Modelle verhindern.
Ein neues Modul namens „Continuous Identity for AI Agents“ schließt eine Sicherheitslücke. Es stellt sicher, dass autonome Software-Agenten nur auf freigegebene Daten zugreifen können. Basis dafür war die Übernahme des Spezialisten SGNL.
Der Aktiensplit am Mittwochabend markiert den nächsten Meilenstein. Rechnerisch wird sich der Kurs am Donnerstag vierteln, ohne den Gesamtwert der Positionen zu verändern. Mit einem Polster von 44 Prozent über der 200-Tage-Linie bleibt der langfristige Aufwärtstrend intakt.
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