CrowdStrike Aktie: 255,8 Millionen ARR-Neuzugänge im Q1

CrowdStrike-Aktie erholt sich nach Split-Verwirrung. Analysten bestätigen Kaufempfehlungen trotz hoher Bewertung und laufender Rechtskosten.

Auf einen Blick:
  • Kursplus von knapp vier Prozent
  • Split-Verwirrung als technisches Artefakt
  • Barclays bestätigt Overweight-Einstufung
  • Cybersecurity-Sektor zeigt breite Erholung

CrowdStrike-Aktien legen am Montag kräftig zu. Der Kurs steigt um 3,92 Prozent auf 178,72 Euro. Wer nur auf die Wochenzahl schaut, sieht dagegen ein Minus von 72,50 Prozent – ein technisches Artefakt, kein Kursverfall.

Der Grund: Ein Aktiensplit im Verhältnis vier zu eins, abgeschlossen am 2. Juli. Das Unternehmen wollte damit Aktien für Privatanleger zugänglicher machen, nachdem der Kurs Ende Juni Rekordhöhen erreicht hatte. Die eigentliche Kursbewegung an diesem Montag ist also die Erholung – und die fällt deutlich aus.

Barclays sieht Potenzial trotz hoher Bewertung

Barclays-Analyst Saket Kalia bestätigt seine Einstufung „Overweight“ für CrowdStrike. Er hebt das Kursziel leicht an, von 168,75 auf 169,00 US-Dollar. Das liegt zwar unter dem aktuellen US-Kurs von rund 194 Dollar, signalisiert aber weiterhin Vertrauen in die Cloud-Sicherheitssparte des Unternehmens.

Auch Analyst Jonathan Ho bekräftigt seine Kaufempfehlung. Er verweist auf starke operative Ausführung und Wachstumschancen im KI-gestützten Recurring-Revenue-Geschäft. Die Bewertung bleibt dabei ambitioniert: Der geschätzte innere Wert der Aktie liegt bei etwa 127,78 Dollar, deutlich unter dem aktuellen Marktpreis.

Cybersecurity-Sektor zieht breit an

CrowdStrike steht am Montag nicht allein da. Wettbewerber wie Palo Alto Networks und Okta legen ebenfalls zwischen 4 und 6 Prozent zu. Marktbeobachter erklären sich die Rotation mit der jüngsten Volatilität im Speicherchip-Sektor – Investoren suchen offenbar Wachstum in Software- und Sicherheitstiteln.

Technisch spricht einiges für eine Gegenbewegung. Der 14-Tage-RSI liegt bei 21,0 – deutlich unter der Marke von 30, ab der Aktien als überverkauft gelten. Nach der mechanischen Kursanpassung durch den Split dürfte das einige Schnäppchenjäger angelockt haben.

Starke operative Zahlen, offene Fragen bleiben

Das Wachstum hinter der Aktie bleibt beeindruckend. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 meldet CrowdStrike ein Netto-Neu-ARR von 255,8 Millionen Dollar – ein Plus von 32 Prozent zum Vorjahr. Das Management hebt die Jahresprognose für das ARR-Wachstum zudem um 520 Basispunkte an.

Für das Gesamtjahr 2027 erwartet CrowdStrike Umsätze zwischen 5,915 und 5,959 Milliarden Dollar. Belastend wirken weiterhin die Nachwirkungen des globalen IT-Ausfalls vom Juli 2024. Eine US-Regulierungsbehörde schloss im Juni 2026 zwar ihre Untersuchung zu Ansprüchen von Delta Air Lines ab, laufende Rechtskosten und Sammelklagen drücken aber weiterhin auf die GAAP-Margen.

Ob die „Falcon Flex“-Plattform das aktuelle Umsatzwachstum in den kommenden beiden Quartalen halten kann, wird zur eigentlichen Bewährungsprobe für die hohe Bewertung der Aktie.

CrowdStrike-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CrowdStrike-Analyse vom 06. Juli liefert die Antwort:

Die neusten CrowdStrike-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CrowdStrike-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 06. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

CrowdStrike: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)